crimsoncult_cd_2009

CD Crimsoncult
buy here
[ more ]


MP3 SHORTCUTS
Tales Of Doom

[ more ]

logo
audiotrailer
left_leer
home
news
band
story
media
pics
musiciansite
livedates
shop
contact
guestbook
cc_links
cc_download
left
 
CrimsonCult_cd_2011  

REVIEWS

CD 2012 - Tales Of Doom

 
darkscene.at

Mein Gott, was für ein Album!

Höher kann man die Österreich Flaggen vor Stolz gar nicht in die Luft strecken, als genau zu jenem Zeitpunkt, in dem man sich das zweite Album von Crimson Cult anhört. Ausnahmegitarrist, Songwriter und Big Heat/Stigmata/Stygma IV Chefdenker Günter Maier hat mit seinen Mitstreitern, allen voran Ausnahmestimme Walter Stüfer, ein Album kreiert, das nicht nur das starke Debüt in den Schatten stellt, sondern auch locker ein Gros der internationalen Konkurrenz wie halbfeuchte Waschlappen im Windschatten liegen lässt.

So viel vorweg: "Tales Of Doom" ist ein Weltklassealbum! Ein von vorne bis hinten perfektes Stück erdigen Heavy Metals mit Power Metal Schlagseite, voll von durchwegs unkommerziellen, aber dennoch unfassbar eindringlich und hitverdächtigen Songs quer durch alle metallischen Traditionen!

Hier ist jeder verdammte Ton ein Volltreffer. Das beginnt beim mitreisenden, brutal kantig riffenden und ohrenschmeichelnden Opener "State Of Fear", das gipfelt gleich zu Beginn in einem beinahe unfassbar guten "Behind The Curtain", einem atmosphärisch unter die Haut gehenden und ungeheuer monumentalen 9-minütigen Megahit wie "The Long Way Home" (mit seinem Pink Floyd'schen Spannungsbogenfinale und all seinen textlichen Querverweisen an die Prog Rock Könige) oder dem fabelhaften "Institution Christ".

Allesamt unwiderstehliche Ohrwürmer zwischen traditionellem Metal und Power Metal. Durch die Bank absolute Hits und so unendlich zwingend, dass es nur so eine Freude ist. Crimson Cult überrumpeln uns mit musikalischen Zungenschnalzern in der Tradition der Bruce Dickinson Solohighlights "Accident Of Birth" oder "Chemical Weeding", gepaart mit epischen Gesangslinien, wie man sie von Savatage Mitte der 90er Jahre erleben durfte, wie sie Iron Maiden oder auch ein Jorn Lande in ihren hellen Momenten der letzten eineinhalb Dekaden mitunter erschufen, und wie sie auch eine Band wie Black Sabbath in den 80er Jahren in Zeiten von Dio und Tony Martin durchaus zitierte.

Solche Songs und solch große Refrains schreiben heutzutage nur sehr wenige Bands, und ich bin immer noch hin- und her gerissen, dass ausgerechnet eine österreichische Band solche Großtaten vollbringt.

Das Erbe von Stigmata, der meiner Ansicht nach besten Metal Band, die je aus unsrer Republik auszog um die Welt (einmal mehr leider nicht) zu erobern, ist gesichert. Das schwere "Choshinja" setzt theatralische Akzente, das doomige "Warrior Son" verleiht "Tales Of Doom" die nötige Schwere und düstere Note. Einmal mehr umschlingt mich ein schier unfassbarer Refrain voller majestätischer Epik und Schönheit. Besser kann man eine, auf harten Gitarren gegründete Metal Hymne mit rockiger Note nicht zelebrieren.

Mein Gott wie unglaublich abwechslungsreich ist dieses Album!

Die wunderschöne, epische Halbballade "On The Edge", das knackig drauflos riffende "Second Life" oder ein erhabenes Chorusmonster wie "Crimson Empire", bei dem ein absolut großartiger Walter Stüfer einmal mehr der rauchigen Seite eines unantastbaren Meat Loaf nahe kommt, sind beinahe zu viel des Guten. Nie im Traum hätte ich mir so ein geniales Album erhofft. Es ist ein absoluter Genuss wie viele Ausnahmeriffs von Rock- bis Power- und Doom Metal in unkomplizierter, aber umso treffsichererer Weise in die Songs eingeflochten werden.
Sagenhaft wie perfekt Crimson Cult trendfreie Keyboards einzusetzen vermögen, ohne ihren Songs Härte, Dichte oder bodenständige Note zu nehmen. Ganz im Gegenteil sind gerade die Tastenteppiche mitunter die perfekte Basis für einige der packendsten Atmosphären, die der gut geerdete Metalhead seit langer Zeit erleben durfte! Es ist ein unfassbares Ereignis, wie variabel, wie rau, und wie herausragend die holden Vocals diese knackig auf den Punkt produzierte Scheibe veredeln, die ohne Frage einige größten und unaufdringlichsten Metal Hits seit langer Zeit offenbart.

"Tales Of doom" ist eine Wundertüte voll sensationellen Refrains, großartigen Melodien und packenden Rhythmen fernab jeglichen Kitsches. Ein Megachorus jagt den nächsten, die Gitarrenarbeit von Günter Maier ist trotz aller Finessen nachvollziehbar und songdienlich und nach so viel Genialität, nach acht Volltreffern, acht absoluten Hits Marke "zeitlos" in Folge, kann man Crimson Cult dann auch verzeihen, dass "The Inquisition" am Ende der Reise "nur" ein superbes, von lateinamerikanischem Flair veredeltes Instrumental aus der Feder von Günter Maiers Idol Gary Morre (R.I.P.) ist.

Die Scheibe ist zu Ende und es gibt nur eine Reaktion. Man muss das Album neuerlich hören und genau deshalb schließen wir nun die Akte mit dem einfachen Fazit:

"Tales Of Doom" ist nicht nur mitreisend, episch und opulent, sondern ohne Frage eines des besten internationalen Heavy Metal Alben der letzten Jahre und genau darauf sollte auch verdammt noch mal jeder rot-weiß-rote Banger richtig stolz sein!

Absolute Weltklasse!
9,5/10

Rock-It!

Sollte je herauskommen, dass Astral Doors-Frontmann Nils Patrik Johansson kurz nach seiner Geburt von einem siamesischen Zwillingsbruder getrennt wurde, mit dem er - allen anatomischen Möglichkeiten
zum Trotz - an den Stimmbändern zusammengewachsen war, würde ich jede Wette eingehen, dass es sich bei ebenjenem Geschwisterteil um Walter Stüfer handelt.

Die stimmliche Ähnlichkeit ist schlichtweg überragend! Als hätte sich dessen österreichische Combo
Crimson Cult hierauf eingestellt, wird eine dem Schaffen der schwedischen Genrekollegen ähnelnde, wenn auch härtere und schwärzere Form des legendären, maßgeblich von Black Sabbath und Ronnie James Dio geprägten Ur-Heavy-Metals zelebriert.

Zehn kompositorische Geniestreiche warten darauf, in all ihrer Finesse entdeckt zu werden – zugreifen!

8,5/10

underground-empire.com

Auch wenn sich Gitarrist Günter Maier und Bassist Alex Hilzensauer längst einen guten Ruf in der Metalszene erspielen konnten und man zumindest im südlichen Teil des deutschsprachigen Raum sofort weiß, was (wortwörtlich) gespielt wird, wenn die beiden Männern mit einer neuen Band am Start sind, kann man den Musikern nur wünschen, mit CRIMSON CULT ein wenig mehr Glück zu haben, als es ihnen bislang beschert war.

Der Startschuß in die Karriere mit BIG HEAT verlief zwar durchaus vielversprechend und auch mit STIGMATA (beziehungsweise STYGMA/IV) ging es amtlich weiter. Unter anderem durfte man als Support von RIOT und VIRGIN STEELE, sowie von STRATOVARIUS oder ELEGY einige Heroen der schwermetallischen Prominenz auf Tour begleiten. Doch nicht zuletzt aufgrund der mehrfach notwendigen Umbenennungen schien das Unternehmen immer wieder zurück an den Start gehen zu müssen und konnte niemals die gebührenden Lorbeeren ernten. Nicht einmal ihre Galerie an durchweg wohlwollend aufgenommen Scheibletten konnte da etwas dran ändern. Doch genug der Historie, zurück in die Gegenwart. Die sieht für CRIMSON CULT und deren Fans, sowie alle, die es demnächst sein werden, nämlich verdammt gut aus. Das Duo, das sich mit Peter Bachmayr (Schlagzeug) und Walter Stuefer (Gesang) zusammengetan hat, liefert nämlich einmal mehr ein wahrlich imposantes Stück kraftstrotzenden Heavy Metal in feinster Bauweise. Wie schon "seinerzeit" kann man auch für das zweite Album von CRIMSON CULT als Einflüsse auf der einen Seite progressiv angehauchte US-Power Metal-Ikonen vom Schlage SAVATAGE anführen, aber auch das Frühwerk von QUEENSRŸCHE scheint nachhaltig Eindruck auf die Herren gehabt zu haben, wie auch die Heftigkeit von BLACK SABBATH als Ronnie James Dio am Mikro war. Dazu muß auch noch erwähnt werden, daß man es ganz famos schafft, sowohl mit gen DREAM THEATER oder SYMPHONY X angelehnten Prog-Schnittchen (›Inquisition‹), aber auch mit herzzerreißenden, aber dennoch kitschfreien Balladen (›On The Edge‹) überzeugen kann und damit obendrein auch die Variabilität der Band unter Beweis stellt.

Kurzum: CRIMSON CULT haben ein echtes Leckerli für Edel-Traditionalisten abgeliefert, das - auch ohne meine rot-weiße-rote Brille - mit zum Feinsten zählt, das man diesbezüglich in unseren Breiten momentan erhalten kann. Thumbs up! Super!

the-whiplasher.at

Mit „Tales of Doom“ präsentieren uns die österreichischen Heavy-Metaller von „Crimson Cult“ ihr zweites Werk, das sie 3 Jahre nach ihrem selbstbetitelten Debut auf die Welt loslassen. Junge Hüpfer sind die vier Herren allesamt nicht mehr, aber Erfahrung soll ja im Musikgeschäft nicht immer hinderlich sein. Auf geht’s.

Der Opener „State Of Fear“ legt gleich mal mit schweren Riffs los und macht so direkt schon am Anfang Laune. Die gesanglichen Qualitäten von Walter Stüfer wissen sofort zu überzeugen und passen sich sehr gut in den Song ein, der darüber hinaus mit einem richtig leckeren Gitarrensolo zu überzeugen weiß. Das gibt direkt schon den ersten Pluspunkt. „Behind The Curtain“ lässt nach dem Anfangsriff auch mal den Bass die Initiative übernehmen, bevor die Gitarren wieder mit ordentlichem Druck einsetzten. Auch diese Nummer zündet sofort und kann den Opener noch toppen, wobei auch hier wieder das Gitarrensolo und die Gesangsleistung hervorgehoben seien. „Institution Christ“ lässt ebenfalls keinen Zweifel daran aufkommen, dass „Crimson Cult“ vom Songwriting echt Ahnung haben, denn der Song wird wie die anderen auch nach mehrmaligem hören nicht langweilig. „Coshinja“ legt stampfend los, zügelt das Tempo im Vergleich zu den anderen Songs aber erstmals etwas, ohne jedoch qualitativ hinter ihnen zurückzubleiben. „The Long Way Home“ überzeugt vor allem durch seinen Refrain, der auch gut von den Großen der Szene stammen könnte. Nach dem ersten Drittel der Nummer schwenkt man in eine etwas progressivere Richtung um, nur um nach kurzer Zeit das Tempo anzuziehen und die Gitarren kreischen zu lassen, wobei auch hier wieder dem Bass eine Bühne geboten wird, der ja bei den meisten Alben nur zu einem Schattendasein verdonnert ist. Nach dem zweiten Drittel wird es etwas ruhiger, nur um dann plötzlich – ein Baby schreien zu hören. Doch sogleich setzt die Akustik-Klampfe ein, um den Racker mit Unterstützung des Vokalisten wieder in den Schlaf zu singen. Interessante Idee. Bei „Warrior Son“ legt die Saitenfraktion wieder mit den Stamper-Riffs los, die Fäuste werden geballt und im Takt mitgeschwungen. Wieder ein sehr guter Song mit Mitgröhl-Qualität. Mit „On The Edge“ folgt eine Ballade, die während der Strophen auf die Akustik-Gitarre zählt, und beim Refrain schön wuchtig mit der geballten Band-Kraft ensetzt. Top. „Second Life“ kommt wieder flott daher, und schafft es problemlos das Niveau der Platte hoch zu halten. „Crimson Empire“ weiß einen durch seine Amtosphäre für sich zu gewinnen, während aucg die Solisten zwischendurch immer wieder für Glücksgefühle sorgen können. Das rein Instrumentale „The Inquisition“ ist die (leider) letze Nummer von „Tales Of Doom“. Ein etwas progressiv anmutender Anfangspart wandelt sich in eine großartige Nummer, die nochmal alle Stärken des Albums wiederspielgelt. Ein letztes Mal werden alle Register gezogen, um zu guter Letzt die Hexe mit einem gellenden Schrei verbrennen zu hören. Großartig.

Fazit: Diese Album weiß von der ersten bis zur letzten Sekunde zu überzeugen. Kein Song hängt hinterher, im Gegenteil, so viel starke Nummern am Stück gab es schon lange nicht mehr zu hören. Eine ganz heiße Kaufempfehlung, nicht nur für die Heavy- und Power-Metal Gemeinde. Ich hoffe von den Jungs in naher Zukunft noch einiges zu hören.

Punkte: 10/10

time-for-metal.eu

Nach dem Stygma IV / Stigmata / Gig Heat zu Grabe getragen wurden, gründeten Günter Maier und Alexander Hilzensauer ein ganz neues Projekt. Das Ergebnis der Zusammenarbeit mit Walter Stuefer am Gesang und Peter „BEDA“ Bachmayer, der sich hinter das Schlagzeug gesetzt hat, nennt sich Crimson Cult. Eine technisch versierte Power Metal-Band, die sich ein breites Spektrum von Heavy Metal, Power Metal und Doom Metal angeeignet hat. Nach dem Debüt Crimson Cult, welches bereits ein Jahr nach Gründung der Band veröffentlicht wurde, haben sich die Österreicher für den zweiten Longplayer Tales Of Doom ein wenig mehr Zeit gelassen.

Das Endprodukt ist eine durch die Bank weg überzeugende Arbeit! Atmosphärischer Sound weiß in Kombination mit dem Gesang von Walter Stuefer, wie man auch den letzten Zweifler überzeugt. Dabei sind die Leistungen seiner Musikerkollegen ebenso nicht zu verachten! Geschickte Gitarrenarbeit und ein gesunder Druck vom Bass lässt den Heavy Metal / Power Metal-Fan zufrieden mit dem Kopf nicken. Crimson Cult repräsentieren eine gehobene Form des Power Metallischen Dramas, in dem die schwarzen Löcher des Alltags aufgezeigt werden. Im Gegenzug wird dem Hörer spätestens bei Second Life Mut und Hoffnung eingeflößt, was in dieser schweren Zeit fast jeder gebrauchen kann.

Der harte Start hat feste kraftvolle Riffs in petto, die man sonst gerne bei Bands wie Rage findet. Aufgebrochen werden diese durch ruhigere Einlagen, die in manchen Stücken bis hin zu Doom Metal-lastigen Passagen abdriften können. Die meiste Zeit hingegen wird ordentlicher Power Metal zelebriert, der sich mit Ecken und Kanten ins Gedächtnis des Musikliebhabers brennt. Warrior Son, ein sehr schleppender Track mit eingängigen Melodiengewand, weiß besonders zu begeistern - der kernige Refrain mit seinen treibenden Bassläufen lässt den Hit ordentlich grooven.

Neben dem abwechslungsreichen Songwriting von Mastermind und Gitarrist Günter Maier sind die Leistungen von Walter Stuefer am Mikrofon und das anspruchsvolle Drumming von Peter Bachmayer, der das Feeling für die Balance zwischen Songdienlichkeit und eigenen Höhepunkten beweist, lobend zu erwähnen.

Fazit: Crimson Cults zweiter Longplayer Tales Of Doom kann mich persönlich mit der Vielseitigkeit, die die Band an den Tag legt, begeistern! Ein frischer, knackiger Sound tut zudem sein Übriges und lässt die Spannung in den einzelnen Werken weiter aufleben. Wann kann man noch zufrieden sagen, dass dem Hörer von der ersten bis zur letzten Sekunde ein ansprechendes Programm geboten wird, welches zu keinem Zeitpunkt überladen oder gar gequält wirkt. Eine Leistung, die unsere Nachbarn aus Österreich mit achteinhalb von zehn Punkten wohlwollend quittiert bekommen!

Anspieltipps: Warrior Son

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

rrrz.gmxhome.de

Crimson Cult – Crimson Cult (9 von 10)

Nicht gerade vom Glück verfolgt, haben Gitarrist Günter Maier und Bassist Alex Hilzensauer vor einem Jahr ein neues musikalisches Projekt gestartet und veröffentlichen mit dem selbstbetitelten Album „Crimson Cult“ ihr Debüt. Von 1990 bis 2005 hatten beide in der unterbewerteten Band Stygma IV gespielt, die ihren Namen nach mehreren Umbenennungen von Stigmata über Stigmata IV erhielt. Nachdem der damalige Schlagzeuger Herb Greisberger gesundheitsbedingt nicht mehr spielen konnte, löste sich die Band nicht zuletzt auch wegen vielen BusinessEnttäuschungen auf. Glücklicherweise für alle Powermetal Fans, die auf schnelle und manchmal doomig angehauchte Songs mit harten Riffs, Powerakkorden und Keyboardeinschüben stehen, haben sich die Österreicher mit zwei erfahrenen Musikern zusammengeschlossen und Crimson Cult gegründet. Mit dem neuen Album befinden sich Crimson Cult genau dort, wo sie mit „Solum Mente Infirmis ..“ 1990 starteten. Die trashigen und zu dunklen Songs der „Hell Within“ Phase sind fetten, lockeren und überzeugenden Powermetalsongs gewichen. Die Frustration der letzten Styma IV Jahre wurde überwunden. Die neue Motivation ist in den 10 Songs deutlich zu spüren.

users.telenet.be/metaltoinfinity

I’ve always had a great feeling with the bands Big Heat, Stigmata and Stygma IV, although, they were mainly the same. Was it because of the talented guitarplayer Günter Maier who succeeded every time in lifting the songs to a higher level because of his inventive, yet traditional heavy metal riffs that spring from the strings of his guitar? Perhaps, but mostly the team work as a band ensured quality for many, many years! Anyway, the band had some problems with the name determination, but I guess that’s all history. The new born band Crimson Cult debuted with the sophomore named album in 2009, and after a few years of intense rehearsing, the four members of Crimson Cult are ready to take the next step in their career.

‘Tales Of Doom’ indicate that the sound of the new album will be more darker, more evil inspired and the lyrical themes will leave any listener with his own thoughts behind. Crimson Cult aims for atmospherically intense music while they celebrate a sophisticated form of Power Metal Drama, which won’t leave its listeners untouched. Again, we have to salute Günter Maier, as he was able to write and compose 10 songs that are very diverse, but as a whole, team up together as one. The structures and arrangements of ‘Tales Of Doom’ indicate that the band made a lot of progress since their debut album, and it was worth the wait. Perhaps, they had to encounter some problems to find a suitable record label, but I’m sure that Pure Steel Records is the label that is able to help this band into the right spot! While listening, you will have some ‘Savatage similarities’, and once in a while Ronnie James Dio is lurking! Even Bob Catley of Magnum isn’t that far away in some passages.

It’s not obvious to mention some tracks that can be described as highlights, as this whole album is a joy of almost 1 hour! Perhaps, “Warrior Son” is the track that needs to be discovered if you listen to this album for the first time. You will notice that the band has the ability to recalling the greats of Heavy Metal: Saxon, Dio amongst others. The final minute of this track is one guitar orgy, with an extreme heavy end! Just awesome how this guitar is whining and being molestated! There is also some doom involved, even Grand Magus and Krux can be considered as influences. Great music deserves good vocals, and Walter Stüfer is the perfect throat for this kind of metal. While Alex (Bass) and Peter (drums) discharge their duties, the main attention goes to the riffing of Günter and the vocal chords of Walter. All songs flow together to one piece, one masterpiece, every time again. The track “Coshinja” is pretty bombastic and the chorus line stayed in my head for almost a day.

This is music how music should be: intense, straight, purposefully and honest! Some songs will take a few listens before you will discover the pearl that is present, but once you get into the dark and mysterious arrangements, you will agree that this album is a must have! Crimson Cult is the Austrian answer of metal for the future!

My rating: 92 / 100 (Review by Patrick De Sloover)

rockingboy.de

Crimson Cult sind die Band der ehemaligen Stygma IV Mitglieder Günter Maier und Alex Hilzensauer, deren Debutalbum im Jahr 2009 erschien. Drei Jahre später ist nunmehr der Nachfolger am Start und der bricht los wie ein unerwartetes Gewitter: „State Of Fear“ lehrt allen Weicheiern das Fürchten, ein Brett, das keine Gefangenen macht. Ultraheavy Gitarrenriffs, Doublebassattacken und Rythmuswechsel paaren sich mit dem variablen aber gleichzeitig sehr aggressiven Gesang von Walter Stuefer. Beim nachfolgenden „Behind the Curtain“ geht es dann etwas melodischer aber nicht minder heavy zur Sache. „Institution Christ“ ist fast schon eine Hymne, treibend geht der Song voran und auch die Produktion ist durch die Bank fett. Das knapp 7minütige „Coshinja“ ist sehr Sabbath-mäßig angelegt und überzeugt durch Iommi-artige Riffs. „Long Way Home“ ist ein für Crimson Cult- Verhältnisse anfangs eher ruhiger aufgebauter Song mit einigen Akustikparts, der Refrain könnte abwechslungsreicher sein und wird eine Spur zu oft wiederholt. Am Schluss steigert sich der Song etwas frickelig doch noch zu einem richtigen schweren und harten Song eher er langsam melodisch fast schon Pink Floyd-mäßig nur mit Akustikgitarre und Vocals ausklingt .Abwechslungsreich allemal und dazu mit über 9 Minuten Länge fast schon „Prog“ zu nennen. Irgendwie erinnert mich der Song an Rush auf Heavy-Basis. Das Riff von „Warrior Son“ kennt man bereits von Sabbath oder Heaven and Hell (auch wenn ich jetzt nicht auf den Titel komme). Zudem kommen nicht nur vom Titel des Songs einige Passagen verdächtig manowar-mäßig rüber, was jedoch nichts schlechtes heißen muss. „On The Edge“ ist dann eine reinrassige Halbballade mit akustischen Parts und bombastischen Passagen. „Second Life“ dagegen ist wieder ein Speedknaller mit kürzerer Spieldauer und einem einprägsamen Refrain. "Crimson Empire" klingt majestätisch im Breitwandsound einer Hymne, die auch Joey DeMaio & Co erst einmal wieder einfallen müßte. Das abwechslungsreiche, spanisch angehauchte und mit über 6 Minuten ebenfalls überlange Instrumental „The Inquisition“ lässt ein sehr variables und unterhaltsames Album ausklingen, das keine wirklichen Ausfälle ausweist und auf ganzer Linie zu überzeugen weiß. Nicht nur für reine Metaller zu empfehlen. Drei Daumen hoch!

8.5/10

bleeding4metal.de

Natürlich hat auch meiner einer den Begriff "old school" bereits arg strapaziert. Dabei obliegt es ja letztlich immer noch dem geneigten Leser, ob er diese Phrase als Beleidigung oder Ritterschlag empfindet.
Im Zusammenhang mit "Tales Of Doom" MUSS man jene Formulierung allerdings uneingeschränkt als Kompliment verstehen, auch wenn man die goldenen Achtziger lediglich vom Hörensagen kennt.
Die Österreicher CRIMSON CULT liefern mit ihrem zweiten Silberling ein Monsteralbum ab, welches das Flair, die Power und auch die Klasse von Bands wie JUDAS PRIEST, DIO oder SAVATAGE versprüht.

Bereits mit dem Opener 'State Of Fear' werden keine Gefangenen gemacht. Das brutale Brett hämmert in bester US-Power Metal-Manier aus den Boxen und stellt die Ohren auf hab acht.
Etwas gemäßigter, dafür aber atmosphärisch wesentlich dichter, geht es mit 'Behind The Curtain' weiter. Verstohlen schielt man auf das Cover. Das sollen Österreicher sein?!
Irgendwie wartet man insgeheim darauf, dass nun doch eigentlich ein Füller drohen müsste, aber auch der Nackenbrecher 'Institution Christ' fesselt und hält das Niveau unglaublich hoch.
Opulent und theatralisch geht es mit 'Choshinja' weiter. Das Stück lebt Dramatik pur und glänzt mit schweren Riffs, die eines Tony Iommi würdig wären.
Wer nun allerdings denkt, dies wäre der Höhepunkt von "Tales Of Doom", sieht sich schnell eines Besseren belehrt.
Mit dem neunminütigen 'The Long Way Home' folgt ein monumentales Meisterwerk, welches von der ersten bis zur letzten Minute Gänsehaut pur bereitet. QUEENSRŸCHE zu "Warning"-Zeiten lassen grüßen, und als wenn dies nicht genug wäre, werden final musikalische Zitate aus PINK FLOYDs "The Wall" eingestreut. Genial.
Das schleppende 'Warrior Son' wartet erneut mit Reminiszenzen an BLACK SABBATH aus der glorreichen Phase mit Ronnie James Dio auf.
Die Akustik-Ballade 'On The Edge' passt im ersten Moment zwar irgendwie nicht so recht in den Gesamtkontext des Albums, bei näherer Betrachtung schließt sich jedoch der Kreis.
CRIMSON CULT decken das gesamte Spektrum des traditionellen Heavy Metal ab und an der Klasse des Songs gibt es eh nichts zu rütteln. Die ruhigen Töne bleiben denn aber auch nur eine kurzes Zwischenspiel. 'Second Life' ist das klassischste aller klassischen Metal-Stücke. Flotter Abgeh-Stoff á la SAXON.
Wuchtig und leicht orchestral geht es mit 'Crimson Empire' weiter. Der Track erinnert fatal an die epischen Solo-Scheiben von Mr. BRUCE DICKINSON. Wiederum großes Kino.
Den würdigen Schlusspunkt bildet das edle Instrumental 'The Inquisition', welches aus der Feder von
GARY MOORE stammt, was allerdings absolut nicht auffällt.
Dies sagt wohl genug über die Qualität von "Tales Of Doom".

"Tales Of Doom" ist perfekt. Es deckt sämtliche Facetten des ursprünglichen Schwermetalls ab, wurde von wahrlich großartigen Musiker eingespielt und auch Produktion sowie Sound genügen allerhöchsten internationalen Ansprüchen.
Da schlussendlich auch das geile Artwork des Albums die Sache trefflich abrundet, bleibt nur die Höchstnote. Müsste man einen einzigen Tonträger auf fremde Planeten schicken, um Heavy Metal zu erklären -
"Tales Of Doom" wäre dafür prädestiniert.

STRADIVARI
Gesamtwertung: 10.0 Punkte

squealer-rocks.de

Es schien beinahe so, dass Crimson Cult, ebenso wie der quasi Vorgänger Band Stygma 4, das Pech an den Schuhen klebt. Da veröffentlichen die Österreicher vor knapp 3 Jahren ein absolut grandioses Debut bei der Plattenfirma von Iron Savior Chef Piet Sielck, welche dann pleite ging.
Gottlob fand sich ein neues Label mit Gespür für hochklassige Musik und man kann ohne Übertreibung sagen, dass der Metal Welt eine ganz große Veröffentlichung entgangen wäre.
Denn, und in diesem Fall MUSS man das Fazit vorweg nehmen, „Tales Of Doom“ toppt den superben Vorgänger zwar nicht um Längen, aber doch um mehr als Haaresbreite. Vor allem in punkto Vielseitigkeit hat sich die Mannschaft aus dem Salzburger Land diesmal selbst übertroffen und setzt Maßstäbe.
Vielseitigkeit? Richtig, das bedeutet, wir ackern uns Song für Song durch - also stellt Euch mal nicht so an, es lohnt sich; versprochen!

Keine Ahnung, warum die Truppe den härtesten Song der Platte direkt zu Beginn platziert. Ich mutmaße mal, um die ganzen Weicheier direkt zu vertreiben. So dröhnen uns knallharte, fast schon thrashige Töne in die Lauscher, die mich dezent an Anthrax erinnern. Dennoch garniert man diesen Ausbruch von Brutalität mit einer tollen Harmonie im Chorus und einem absolut einnehmenden Solo voller Melodie und Raffinesse. Das ist schon ziemlich große Power Metal Kunst.
Das nachfolgende „Behind the Curtain“ ist da schon etwas moderater gestaltet. Eine Strophe mit einem packenden Riffing, das ich mal, ob der Genialität, mit Judas Priest vergleichen möchte und einem herrlich melodiösen Refrain.

An dieser Stelle nutze ich auch die Gelegenheit, die Qualität von Sänger Walter Stuefer zu erwähnen. In den Reviews anderer Magazine wurde der Mann mit Dio oder Tim „Ripper“ Owens verglichen. Im „Rock Hard“ gar als eine Mischung aus Hansi Kürsch und Dee Snider.
Alles Quatsch, sage ich. Der Mann klingt wie der Walter aus Österreich und der kann hoch singen, der kann tief singen, und der hat immer eine ungeheure Kraft in seiner Stimme - und damit ist gut!

Wo waren wir stehen geblieben? Richtig, bei Song Numero Drei.
„Institution Christ“ ist das, was man eine perfekte Power Metal Nummer nennt. Epische Strophe, epischer Chorus, fettes Lautenspiel, tolle Tempowechsel. So einfach ist das.
Einfach ist „Coshinja“ mal gar nicht. Ein schwerer Brocken, der nicht mit einem Bissen runterflutscht. Eine an Dramatik nicht zu überbietende Epik - Walze, die sich schleppend und bedrohlich wie ein Virus in Dein Hirn frisst. Der sakrale Touch des Songs verfolgt Dich bis in den Schlaf.

Ganz anders ist „The Long Way Home“ - für mich das Herzstück des Albums und der Nachfolger des Epos „Centre of the Universe“ vom Debut. Hier regiert der Prog, man vermengt Elemente, die mal nach Rush, mal nach Genesis klingen, mit den Crimson Cult typischen Metal Bestandteilen.
Nach den 9 Minuten ist man ziemlich fertig, aber glücklich. Also, im Prinzip wie beim Sex.
Anders als beim Sex (das hoffe ich jedenfalls!) taucht danach der „Warrior Son“ auf. Na? Was denn nun? Crimson Cult goes Manowar? Ja, fast. Der Zögling des großen Kriegers ist schon sehr true, allerdings eher ein Sohn des Göttlichen, des Dios.
Ohne Scheiss, der kleine Mann mit der großen Stimme bangt zu diesem Song im Metal Heaven und ärgert sich, dass er ihn nicht geschrieben hat.

Wieder auf der Erde angekommen, erwarten uns akustische Klänge. Die Quoten - Ballade „On the Edge“ ist gar nicht der Quote geschuldet, nein, es ist ein Juwel, das ich hören möchte, wenn es mir schlecht geht. Selten hat eine Halb - Ballade so viel Wohlfühl - Flair, aber so wenig Kitsch geboten.
Ja, kann man so sagen: Hier geht man kaputt, so schön ist das Ding.
Gut, dass es da ein „Second Life“ gibt. Die schwächste Nummer des Albums kommt im speedigen Gewand aber immer noch passabel daher.

Der Dramaturgie entsprechend folgt dem schwächsten Liedgut ein Oberhammer. Das „Crimson Empire“ strotzt nur so vor so Einfällen, bietet hartes Riffing im Midtempo - Bereich und eine hymnische Melodie, die man gar nicht mitsingen kann, weil man vor Freude heult.
Instrumentals sind eh nicht zum Mitsingen gedacht (mal abgesehen von Rush's „YYZ“), dennoch kann Günters Interpretation von Gary Moores (R.I.P.) „The Inquisition“ wenigstens zum Mitsummen animieren. Hier zeigt der Gitarrenlehrer Maier, weshalb er diesen Job ausübt. Ein sechsminütiger Ohrgasmus!

Na, seht Ihr - war doch gar nicht so schlimm jeden Track einzeln zu besprechen. Ich hoffe, dass jeder von Euch zum gleichen Ergebnis kommt wie ich:
Eine bessere Metal Scheibe wird es dieses Jahr nicht mehr geben.
Denn besser kann man Power Metal nun mal nicht machen.
Und wer das nicht kapiert, ist, mit Verlaub, Herr Präsident, ein Arschloch!

metal-inside.de

Als vor drei Jahren das Debüt der österreichischen STYGMA IV Nachfolger erschien, habe ich inständig gehofft, dass die Truppe den Erfolg wird einfahren können, der dem genannten Vorgänger aus unerfindlichen Gründen verwehrt geblieben ist.
Kommerziell hat sich nicht allzu viel getan, das sollte aber mit der neuen Platte „Tales Of Doom“ deutlich besser werden. Man hat es geschafft, das Niveau des selbstbetitelten Erstlings deutlich zu steigern und legt eine Traditionshartwurst vor, die sich gewaschen hat, anfänglich aber schwer zu verdauen ist.

Man muss ich in das Album reinhören und wird zu Beginn erst einmal förmlich erschlagen, wenn der Opener „State Of Fear“ thrash-like aus den Boxen donnert. Ich habe mit allem gerechnet aber nicht mit so einer Attacke.
Dem mit Abstand härtestem Song der Platte folgt CRIMSON CULT typisches, absolut hochwertiges, abwechslungsreiches und eingängiges Material.
Ob nun das modern angehauchte „Curtain Of Reality“, der überlange Oberhammer „The Long Way Home“, die Semiballade „On The Edge“, das flotte „Second Life oder das göttliche „Crimson Empire“ (scheiße, was ein Refrain), hier hat man es mit Weltklasse Songs in der Schnittmenge zwischen europäischem Heavy Metal und US Metal zu tun.
Es passt alles, das Songwriting, die Umsetzung, das Ambiente, die Produktion, einfach alles. Interessant, dass Walter Stuefer mittlerweile in den mittleren Tonlagen, auf die die Songs perfekt zugeschnitten worden sind, derweilen wie ein gewisser Tim Owens klingt, da muss man Ritchie Krenmair wahrlich keine Träne mehr nachweinen. Weinen müsste man höchstens, wenn dieses Superalbum inkl. Super Band nicht langsam durch die Decke gehen sollte.

„Tales Of Doom“ muss man als Heavy Metal Fan zwangsläufig einfach haben, da führt kein Weg dran vorbei.

metal.de

Auch wenn sich Gitarrist Günter Maier und Bassist Alex Hilzensauer längst einen guten Ruf in der Metal-Szene erspielen konnten und man zumindest im südlichen Teil des deutschsprachigen Raums sofort weiß, was (wortwörtlich) gespielt wird, wenn die beiden Männer mit einer neuen Band am Start sind, kann man den Musikern nur wünschen, mit CRIMSON CULT ein wenig mehr Glück zu haben, als es ihnen bislang beschert war.

Der Startschuss in die Karriere mit BIG HEAT verlief zwar durchaus vielversprechend und auch mit STIGMATA (bzw. STYGMA / IV) ging es amtlich weiter. Unter anderem durfte man als Support von RIOT und VIRGIN STEELE, sowie von STRATOVARIUS oder ELEGY einige Heroen der schwermetallischen Prominenz auf Tour begleiten. Doch nicht zuletzt auf Grund der mehrfach notwendigen Umbenennungen schien das Unternehmen immer wieder zurück an den Start gehen zu müssen und konnte niemals die gebührenden Lorbeeren ernten. Nicht einmal ihre Galerie an durchwegs wohlwollend aufgenommen Scheibletten konnte da etwas dran ändern.

Doch genug der Historie, zurück in die Gegenwart. Die sieht für CRIMSON CULT und deren Fans, sowie alle die es demnächst sein werden, nämlich verdammt gut aus. Das Duo, das sich mit Perter Bachmayr (Schlagzeug) und Walter Stuefer (Gesang) zusammengetan hat, liefert nämlich einmal mehr ein wahrlich imposantes Stück kraftstrotzenden Heavy Metal in feinster Bauweise. Wie schon "seinerzeit" kann man auch für das zweite Album von CRIMSON CULT als Einflüsse auf der einen Seite progressiv angehauchte US Power Metal-Ikonen vom Schlage SAVATAGE anführen, aber auch das Frühwerk von QUEENSRYCHE scheint nachhaltig Eindruck auf die Herren gehabt zu haben, wie auch die Heftigkeit von BLACK SABBATH als Ronnie James DIO am Mikro war.

Dazu muss auch noch erwähnt werden, dass man es ganz famos schafft, sowohl mit gen DREAM THEATER oder SYMPHONY X angelehnten Prog-Schnittchen ("Inquisition"), aber auch mit herzzerreißenden, aber dennoch kitschfreien Balladen ("On The Edge") überzeugen kann und damit obendrein auch die Variabilität der Band unter Beweis stellt.

Kurzum: CRIMSON CULT haben ein echtes Leckerli für Edel-Traditionalisten abgeliefert, das - auch ohne meine rot-weiße-rote Brille – mit zum Feinsten zählt, was man diesbezüglich in unseren Breiten momentan erhalten kann. Thumbs Up!

metalglory.de

CRIMSON CULT ist die Band um die ex-STYGMA IV Musiker Günter Maier und Alex Hilzensauer.

Nach dem Split von STYGMA IV blieben Günter und Alex immer in engem musikalischen und persönlichem Kontakt. In Peter "Beda" Bachmayer und Walter Stuefer fanden die beiden nun die richtigen Mitstreiter um Ihre musikalischen Ideen auf den Punkt zu bringen. Von stygmatypischem Powermetal über Highspeedparts bis hin zu doomigen Grooves reflektiert die Musik von CRIMSON CULT die musikalischen Vorlieben von Günter und Alex. So wird mir die Truppe vorgestellt, und ja dies ist eindeutig nachzuvollziehen, wenn man sich das Album "Tales Of Doom" anhört.

Von der ersten Note an gibt es nach vorn treibende Riff-Attacken und prägnante Drums. Nummern wie der Opener "State Of Fear", welcher rasant los galoppiert oder "Behind The Curtain", welcher etwas schwerer, mit Doom Touch versehen ist und einen gewissen Groove aufzuweisen hat, bleiben durch ihre Melodie Führung direkt im Gehörgang und animieren dich zum moshen. Die leicht kehlige Stimme von Walter prägt die Songs ebenso und ist genauso Druckvoll wie die Mucke selbst.
Aber auch wenn man etwas zu frickeln beginnt überzeugen die Jungs, wenn man z.B. in "Institution Christ" die Gitarre malträtiert und Walter sein -Desaster- ins Mic ruft. Aber die Jungs können auch mit richtig Gefühl und "Wehmut" überzeugen. Die Ballade "On The Edge" hat einen riesigen Ohrwurm-Charakter und geht einem nicht mehr aus dem Kopf.
Jeder Song auf diesem Album überzeugt und zeigt eindrucksvoll, das die vier Mannen aus der Alpenrepublik ihr Handwerk verstehen und nicht einfach nur irgendwelche Ergüssen auf den Markt werfen, sondern die Leute mitreißen wollen. Man höre sich nur die Soli-Einlagen in "Second Life" an, großartig! Oder auch das Album abschließende Instrumental "The Inquisition", hier überzeugt wiederum die Gitarrenarbeit. Mit manchmal etwas progressiver Schlagseite lässt dieser Song das Album schön ausklingen.
Auch das abwechslungsreiche "Crimson Empire" muss an dieser Stelle erwähnt werden, schwere drückende Parts und im Midtempo angesiedelte Elemente wechseln sich geschickt ab und machen das Stück ziemlich interessant. Wie schon erwähnt, merkt man der Band an wieviel Spaß sie haben und dementsprechend kommt die Musik auch rüber. Das Ganze klingt überzeugend und ehrlich. Wenn diese Eigenschaften manch "müde" Szenegröße an den Tag legen würde, würden diese nicht so belangloses, austauschbares Zeug auf den Markt werfen.

So klasse Musik braucht natürlich auch eine entsprechende Produktion und die ist hier bestens geglückt. Alles kommt mit den nötigen Druck daher und der Mix lässt jedem Instrument und den Vokals genau den Raum der nötig ist Akzente zu setzten.

Fazit: Bleibt mir zum Schluss nur noch zu resümieren; "Tales Of Doom" ist ein klasse Album, welches Crimson Cult ganz weit nach vor bringen sollte und alle Freunde von Heavy und Power Metal begeistern wird. Wer auch nur ein bisschen Gespür für hochkarätige Metal-Musik und ausgefeiltes Songwriting hat muss hier einfach zuschlagen!

Anspieltipp: kann alles empfehlen, meine Favs: State Of Fear, Behind The Curtain, On The Edge, Crimson Empire
10/10 Punkte

myrevelations.de

Oha, die ersten Klänge des Openers "State Of Fear" lassen eine räudige Thrashband vermuten; doch weit gefehlt! Das österreichische Quartett CRIMSON CULT bietet auf seinem Zweitwerk "Tales Of Doom" kraftvollen Heavy/Power Metal der alten Schule, stark beeinflusst von Recken wie SAVATAGE, ARMORED SAINT, METAL CHURCH oder meinen persönlichen achtziger Jahre Helden BRAINFEVER, an die mich besonders Songs wie "Behind The Curtain" oder "Second Life" erinnern, während "Institution" ein Überbleibsel der "Manic Frustrations"-Phase von TROUBLE sein könnte und "Warrior Son" mit einem angenehmen DIO-Touch rüberkommt. Wohlgemerkt, ich rede hier von Einflüssen, nicht von sturem Abkupfern; das hätten CRIMSON CULT auch gar nicht nötig. Viel zu facettenreich sind die Ideen, die hier verbraten werden.

Bei CRIMSON CULT stimmt (fast) alles: ein herausragender, sich eher der tiefen bis mittleren Tonlagen bedienender Sänger, heroische und melodiöse Refrains, die sich im Ohr festsetzen und völlig ohne Kitsch und Pathos auskommen, sowie ein Songwriting auf hohem Niveau, das sich vor der internationalen Konkurrenz nicht zu verstecken braucht. Lediglich der viel zu lange instrumentale Rausschmeißer "The Inquisition" fällt gegenüber den restlichen Songs doch etwas ab - schade, dass der Band hier wohl auf der Zielgeraden etwas die Puste ausgegangen ist. Aber das täuscht nicht darüber hinweg, dass es sich bei "Tales Of Doom" um ein überragendes Album handelt, das in jede gut sortierte Heavy Metal Sammlung gehört. Join the Cult - Kaufen!

Reviewed by: Jens Gellner
Rating: 13/15

earshot.at

Beim Einlegen der neuen CRIMSON CULT Platte wummert einem sofort eine überaus fette Soundwand entgegen. Gitarren und Drums drücken einen förmlich in den Sessel und man freut sich über die Professinalität, die einem in Österreich heutzutage zwar immer mehr, aber dennoch viel zu selten, geboten wird. Es ist auch nicht verwunderlich, denn wer sich mit dem Debüt der Band bereits befasst hat, der weiß, dass hier versierte und erfahrene Musiker am Werke sind. Aber nochmal für Unwissende.
CRIMSON CULT wurden von STYGMA IV Mastermind Günter Maier und seinem langjährigen Kollegen Alex Hilzensauer gegründet. Mit Drummer Peter Bachmayer und Walter Stuefer fand man weitere Musiker und knallte das starke selbstbetitelte Debüt raus.

Fast drei Jahre später wechselte man die Labelheimat vom nicht mehr vorhandenen Dockyard1 zu Pure Steel, konnte aber das LineUp zusammenhalten und setzt mit „Tales Of Doom“ dem starken Debüt in allen Belangen noch eins drauf. Wie eingangs erwähnt, hat man in Sachen Produktion nochmal ein fettes Plus machen können und hebt sich mühelos von der einheimische Konkurrenz ab. Auch vom Songwriting her, ist man eine Spur komplexer und abwechslungsreicher geworden. Dennoch schaffte man es, die Songs mindestens genauso kompakt zu halten.
Nach dem rohen Heavy Metal Banger „State Of Fear“, der und sofort munter werden lässt, geht man es bei „Bhind The Curtain“, vor allem im Refrain etwas gemächlicher an, trotzdem braten die düsteren Gitarren ordentlich und man groovt sich amtlich durch den Song. Grundsätzlich blieb man sich dem Stil des Vorgängers treu und bietet heftige Heavy Metal Kracher mit düsterem Unterton, der durch atmosphärische Keyboards, die sich meist dezent im Hintergrund halten, aufgepeppt. Für genügend Abwechslung ist ebenfalls gesorgt. „Institution Christ“ kommt bitterböse und mit fiesem Gesang daher, während „Choshinja“ zur dramatischen Hymne mutiert.
Richtig viel zu entdecken gibt es beim gelungenen 9-Minüter „The Long Way Home“, welcher einige epische Elemente verpasst bekommen hat, aber durch das Riffing und den akustischen Gitarren bleibt man immer am Boden. Walter kann hier mit seiner kraftvollen Stimme sehr abwechslungsreich zu Werke gehen und passt sich der Situation immer gut an.

Dem klassischen Heavy Metal frönt man mit einener weiteren Hymne. „Warriors Son“ sollte schleunigst auf den Bühnen der Bangerschaft vorgeführt werden und das flotte „Second Life“ wird sicherlich viel Stimmung in die Hallen bringen. Aus der Reihe tanzt nur das gewagte „On The Edge“. Die Akustik-Ballade wirkt im ersten Moment etwas wie ein Fremdkörper zwischen den heftigen Riffs, doch hier geht die gesamte Band aus sich raus und liefert einen wahren Heavy Rock Herzensbrecher. Zum Schluss überrascht man nochmals mit „The Inquisition“. Das abwechslungsreiche und meist recht flott gehaltene Instrumental zeigt mühelos das Können dieser vier Musiker und macht außerdem sehr viel Spaß. Laut aufdrehen!

CRIMSON CULT halten den Heavy Metal in Österreich am Leben und schlagen wunderbar eine Brücke zurück in die 80er, der Blütezeit des Genres, ohne dabei angestaubt zu klingen. Hier wir Tradition noch groß geschrieben und doch fürchtet man sich nciht vor der Moderne, und das alles mit einem schönen dunklen Anstrich. Darum erteile ich Fans des Genres eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

metal-temple.com

CRIMSON CULT seemed to have founded their music on the basis of experience from their past endeavors and as well as any other band, on their past passions in Metal and Rock. When I went over their new album "Tales Of Doom", released by Pure Legend Records, I notice the dark nature that kept on showing its figure pretty often. I sensed also that there had been a type of musical storytelling throughout the tracks while some of it actually meant something that was meant to be directed to every listener to live and learn. I assume that you can call it an escape back to the grim reality other than from reality.

"Tales Of Doom" was produced by the band's lead guitarist, Gunter Maier, which also presented his profound ability both as a guitarist and as a keyboardist. As a producer, Maier had taken under account that the overall production would suit the likes of an old school Metal release. However, I would have added just a little more depth, or a small dosage of bass. Secondly, the vocals should have been fronted before the guitars. Other than those couple of shortcomings, I think that the sound and the general feel of the atmosphere driven from it went well with the process of the tracklist.

What I liked about CRIMSON CULT is the notion that they weren't afraid to take chances. What was overall sounded like influenced music by JUDAS PRIEST, DIO and IRON MAIDEN, seemed to have developed into a something quite astonishing and out of the ordinary. Though not trying to dwell on it that much, CRIMSON CULT made a few adjustments to in the riffing, arrangements of passages and a few varied time signatures in order to keep it fresh. That same freshness kept me transfixed most of the way. Sure that they also showed the classic side as they should, but a little progression and articulation won't hurt anyone right?

If have a thing for Classic Metal music, "Tales Of Doom" will serve you well. Tracks in the vein of "Institution Christ", "The Long Way Home", "On The Edge", "State Of Fear" and "Behind The Curtain" are excellent examples of well written Metal. There is a lot of passion in this album and that is why it’s a must.

thedailystab.guitarepirate.com

CRIMSON CULT are a statement of constantly blossoming fury. ''Tales of Doom'' is quite simply an astonishing album, hitting pretty damn hard in terms of moving lyrical content, and stirring up a pot of theatrical AND genuinely metallic musicianship. This combo is more commonly known as the New Wave of British Heavy Metal approach, and trust me when I say this; if you toss this album on as a direct argument to a given doofus' claim that this genre is outdated and washed up to bits, or not bringing up nearly enough goods in the modern age to be up to par, you'll see their faces go a couple shades of blue. These ten tracks are massively poignant, and harken straight back to the greatest days of IRON MAIDEN, adding in a touch of modern doom-tinged riffs, and a panoply of progressive, ever so slightly jazzy ventures, even. This band goes all across the map of influences that forge the heavy sound, and also doesn't hesitate to go accoustic and soft-spoken when that mood kicks in. This disc is a journey through various facets of CRIMSON CULT's rebellious mind, and a one-way ticket through a vast exposition of knowledgeable, colourful stylistic influences that's bound to have a way of sucking eclectic souls in.

''State of Fear'' already showcases this blindingly vast plane of thought pretty damn neatly, introducing the vocalist's incredibly lively and powerful cleans, along with the tight-as-fuck rhythm sections, and harmonious leads. If I may add, the chorus is ridiculously effective. This type of package is bound to be a killer stand-alone tune for sure, among a breath-takingly stellar list. ''Behind the Curtain'' keeps that ball rolling convincingly, with a shiver-inducing insistance in the precision of the hooks, and ''Institution Christ'', whilst slowing the attack down a peg, brings the 80s nostalgia straight to the forefront of the game, possessing one heck of a vibrant knack for conjuring up speech-robbing, electric emotion. ''Coshinia'' switches gears quite completely, going for the SABBATH-roasted riffs with a hint of a Zakk Wylde touch to the leads. It's one catchy and indeniably heavy piece of work that simply brings up the cream of vintage influences to craft up a mean, fresh tune that's bound to become an overnight addiction.

''The Long Way Home'' is quite suspenseful, containing more than one fucking buildup/climax. It's a minefield of bloody spot-on ideas, with little to no space for real zoneouts, and ''Warrior Son'' follows in that lead with more excellency that's starting to make this album's relentless consistancy feel almost downright eerie. ''On The Edge'' has the same contemplative qualities ''The Long Way Home'' strongly benefits from, taking the time it needs to smoothly develop, throwing in the dreamy and grippingly inspired leads all across the board like there's no damn tomorrow, and ''Second Life'' heads straight back to compact aggression with a spotless and seriously impressive drum delivery, meshing particularly well with the top class riffage. This track is also yet another moment of DIO-inspired boldness from the singer's end of the deal. ''Crimson Empire'' is a classic, fist-waving type of metal anthem that shoots to fucking thrill, and ''The Inquisition'' is one original straight dive into jazzy/progressive riff elaborations that close out the album on an entertaining and seasoned note.

What else can I possibly add? This is one epic facemelter.

RATING: 9.5/10

metal1.info

Bei CRIMSON CULT findet sich die ehemalige Saitenfraktion von Stygma IV wieder ein. Günter Maier und Alexander Hilzensauer gründeten diese Truppe 2008 und verstärkten sich mit Drummer Beda Bachmayer und Sänger Walter Stuefer. In dieser Besetzung wurde dann bereits ein Jahr später das selbstbetitelte Debüt eingespielt, welches einen Vorgeschmack auf das Potential dieser Band gab, gleichzeitig aber auch noch genügend Raum zur Steigerung zuließ. Diese Steigerung kann man nun auf dem zweiten Album "Tales Of Doom" bewundern.

"Crimson Cult" hatte sicherlich auch seine guten Momente, aber "Tales Of Doom" wirkt in jeder Hinsicht ausgereifter. Bei "Crimson Cult" hatte ich den Eindruck, die Band wollte nach der Gründung vor allen Dingen schnell mit einer Veröffentlichung in der Szene präsent werden. Bei "Tales Of Doom" wurde sich dagegen ausreichend Zeit genommen, das Songwriting sorgfältig auszuarbeiten. Und selbst im handwerklichen Bereich kann ich eine Steigerung vernehmen, denn Walter Stuefer hat an seiner Ausdruckskraft gearbeitet und kann sich gegen die Instrumentalmacht besser behaupten.

Das Songwriting ist abwechslungsreich, wie auch schon beim ersten Album. Man kann CRIMSON CULT sicherlich dem Power Metal zuordnen, doch gibt es viele Berührungspunkte mit anderen Genres. Der Opener "State Of Fear" hat die druckvolle Rhythmik und eine leichte Düsternis, wie man sie öfter beim US-Power-Metal vorfindet. Eine fast thrashige Dynamik bei einem Mid-Tempo-Aufbau rückt "Behind The Curtain" ein Stück weit zum Groove Metal. An dieser Dynamik und Energie halten CRIMSON CULT bei den meisten Songs fest, sie variieren aber bei Aufbau und Tempo und arrangieren manche Tracks auch vielschichtig.

"Institution Christ" ist solch ein Stück, das durch unterschiedliche Intensitäten und variierendes Tempo anspruchsvoll und vielseitig arrangiert ist. "Choshinja" kommt mit emotionaler Note, lässt aber trotzdem nie die Energie missen. Vergleichsweise melodisch und durch die epische Ausrichtung an Dio erinnernd ist "The Long Way Home", mein perönlicher Favorit des Albums. In über neun Minuten Spielzeit bringen CRIMSON CULT aber viele Facetten ihres Sounds in dem Longtrack unter. Ein leichtes Doom-Flair mit verhaltenem Tempo aber mächtigen Riffs lassen die Österreicher in "Warrior Son" aufleben, und mit "On The Edge" haben sie sogar eine ziemlich mitreißende Powerballade am Start. Zum Abrocken und Headbangen lädt dagegen "Second Life" ein, während ganz zum Abschluss mit "The Inquisition" ein sechseinhalb-Minuten-Instrumental ziemlich beeindruckende Virtuositäten auspackt . Doch ob nun episch oder energisch, Mid- oder Uptempo, geradlinig oder komplex – CRIMSON CULT überzeugen auf "Tales Of Doom" in allen Bereichen durch ein konstant gutes Songwriting.

Mit "Tales Of Doom" beweisen CRIMSON CULT, dass mit ihnen im erweiterten Bereich des Power Metal nun ebenfalls zu rechnen ist. Das Album ist durchweg gelungen, sehr facetten- und abwechlungsreich und sollte allen gefallen, die das Songwriting vielschichtig und den Sound dynamisch mögen.

Bewertung: 8.5/10

powermetal.de

Die österreichische Band CRIMSON CULT ging aus den Formationen STYGMA IV/ STIGMATA hervor. Gitarrist Günter Maier (Gitarre) und Alexander Hilzensauer (Bass) vervollständigten die Besetzung mit Walter Stüfer am Gesang und Peter "Beda" Bachmayer am Schlagzeug. Der unbetitelte Erstling erschien 2009.

Mit "Tales Of Doom" hat das Quartett ein rund einstündiges Scheibchen eingezimmert, das überaus gelungen Metal US-amerikanischer Prägung mit der der europäischen Schule kombiniert. Besonders Sänger Walter Stüfer bietet eine sehr starke Leistung auf. Überaus wandlungsfähig und ausdrucksstark verleiht er mit seiner leicht rau klingenden Stimme den durchgehend starken Songs einen deutlichen Wiedererkennungswert. Besonders die Midtempo-Nummer 'Behind The Curtain' und 'Crimson Empire' erweisen sich als Ohrenschmaus dank der packenden Gesangslinien des Frontakrobaten.

In einigen der Stücke wird auch das Keyboard ausgefahren, das songdienlich und aufdringlich die Grundstimmung des jeweiligen Stücks unterstreicht. Besonders gelungen wird das Tasteninstrument beim intensiven, sehr doomig klingenden Siebenminüter 'Choshinja' eingesetzt. Dem Faktor Härte messen CRIMSON CULT stets eine erhebliche Bedeutung bei. Bei allem Abwechslungsreichtum und auch einer aus meiner Sicht gelungenen, neunminütigen Ballade ('The Long Way Home'), ist es auch das packende Riffing, das Stücke wie 'Institution Christ' und das packende 'Second Life' (grandioses, Klassik-artiges Gitarrensolo im Mittelteil) zu einem Fest für Headbanger machen.

"Tales Of Doom" wurde klanglich ausgewogen und druckvoll auf Tonträger gebannt. In der Endabrechnung bietet die Scheibe auf fast einer Stunde Spielzeit starkes Ohrenfutter auf kompositorisch hohem Niveau. Egal, US-Metal-Anhänger oder Euro-Metal-Fan: Qualitätsbewusste Headbanger MÜSSEN diese Scheibe antesten. Daumen hoch!

stormbringer.at

"Auferstanden aus Ruinen, und der Zukunft zugewandt...", so der Beginn der Hymne eines nicht mehr existenten osteuropäischen Staates.

Warum, mag sich der Leser fragen, beginne ich hier mit zeitgeschichtlichen Zitaten?

Ganz einfach, es handelt sich bei "Tales Of Doom" um das zweite Werk der aus den Resten von
STYGMA IV/STIGMATA/BIG HEAT entstandenen Metaller CRIMSON CULT.
Günter Maier (git.) und Alexander Hilzensauer (bs.) haben sich Walter Stuefer (Gesang) und Peter „Beda“ Bachmayer (Drums) geschnappt und mit ihnen diese Band gegründet und hier ein Werk vorgelegt, welches locker internationale Klasse hat und mit einigen absoluten Hits aufwarten kann.

Schon der Opener "State Of Fear" offenbart die Klasse der Band. Superbe Musiker und ein fantastischer Sänger. Walter Stüfer mit seiner rauen, bisweilen hohen Stimme hat ein unglaubliches Spektrum und liefert eine sensationelle Leistung ab.

Ein wenig thrashig geht es rund im ersten Track, mit einer originellen Gesangsleistung in der Strophe und einem soliden Refrain. Auch der Gesamtsound ist gelungen, lehnt sich sehr in Richtung Livesound. Dazu ein sehr schönes Melody-Solo und die ersten drei Heimpunkte sind eingefahren.

Das erste ganz große Highlight kommt mit Song Nummer zwei, einem straighten Rocker, bei dem Walter Stüfer durchgehend brilliert. Vor allem der Chorus ist fantastisch und hängt mir jetzt schon einige Tag in den Ohren. So schön kann klassischer, geradliniger Heavy Metal sein.

Wieder deftiger wird’s mit dem leicht angeproggten "Institution Christ", welches, mich deucht, leicht religionskritischen Inhalt transportiert und ein wenig länger braucht, um sich festzusetzen. Dennoch ein mehr als gutklassiger Track, der in der Mitte wieder ein wenig in ProgMetal-Gefilden wütet und sich, wie schon auch die Tracks davor, ein herzzerreißend schönes Solo gönnt.

Mit "Coshinja" haben wir den zweiten Überhit des Albums. Walter Stüfer zeigt sein gesamtes Spektrum, vom verhaltenen Beginn bis hin zum kraftvollen Chorus. Sensationell! Schön heavy im Refrain und mit stimmigen Keyboards unterlegt. Leider hab ich - wieder einmal - keine Texte vorliegen, denn das lyrische Konzept zu diesem Song dürfte ein recht garstiges sein...

Song Nummer fünf, "The Long Way Home", ist das Centerpiece, der Nukleus des Albums. Neun Minuten, die alles hergeben was CRIMSON CULT bedeutet. Der sphärische Beginn, die dann verhaltene, fragile Melodie die schließlich in den entspannten Chorus mündet. Die Strophe an sich wird von Walter souverän, wie nicht anders zu erwarten, getragen. Dann wird dieses neun Minuten lange Song-Monster progressiv. Nicht auf Teufel komm raus, sondern mit kleinen Splittern hier und dort, immer wieder schöne Leads dazwischen, ein härterer Mittelteil mit Gesang und weiter geht’s mit dem thrashigen Aspekt der Nummer. Eine schlichtweg atemberaubende Nummer die keine Sekunde zu lang ist. Und der schöne PINK FLOYD-Touch gegen Ende des Songs passt dann auch noch wunderbar dazu. Sensationell!

"Warrior Son" - eine Hommage an BLACK SABBATH. Das eröffnende Riff haut einen ohne Vorwarnung an die Wand. Auch die Gesangsmelodie könnte vom viel zu früh verstorbenen RONNIE JAMES DIO kommen. Aber obacht: Das ist keine Blaupause, keine Kopie. Hier wird mit Versatzstücken aus der zweiten BLACK SABBATH-Phase gespielt und daraus ein toller Song gemacht. Jedes einzelne Instrument könnte vom Mark 2-Line Up der Birminghamer Metalerfinder kommen, hört euch nur das Schlagzeug an, allein dieses ist ein Vinny Appice-Tribut. Ach ja, super Chorus - wieder mal...

Track sieben, "On The Edge", beginnt mit Akustikgitarre und Gesang und geht mit etwas Pathos schwanger. Nicht unbedingt DAS Highlight des Albums, aber die Nummer dürfte, und das meine ich ernst, live ziemlich gut kommen. Powerballade ist wohl die am besten geeignete Umschreibung.

Mit "Second Life" kommt der kürzeste Song recht zügig aus den Startblöcken und bietet Power Metal in Reinkultur. Power Metal der 80er Sorte, wie er einst in Kalifornien zelebriert wurde (RAZOR X oder M.A.R.S. PROJECT). Schönes Solo, schönes Lied.

Das "Crimson Empire" beginnt wieder etwas heavier, schwerer, düsterer. Auch der Gesang ringt mit der etwas sperrigen Melodie, die sehr in Progressive Metal-Gefilde hineinreicht. Der Chorus wird etwas leicht und bleibt da schon eher im Gedächtnis.

"The Inquisition" beendet diesen Monolithen eines Albums und geht noch mal ganz derb in die Prog-Richtung, bleibt instrumental und macht, obschon bisweilen eher unhandlich, viel Spaß und entlässt den Hörer mit einem weiteren Höhepunkt aus dem Album.

Ein sensationelles Album, das alles, was guten Metal ausmacht, in sich vereint. Diese Band verdient es, gehört zu werden. Zehn Songs, kein Ausfall und einige Überhits, so wird man nur selten von Veröffentlichungen verwöhnt und noch seltener von österreichischen Bands.

Fazit? Kaufen! Sofort!

Wertung: 4.5 von 5.0
Autor: Christian Wiederwald (11. März 2012)

rock-garage-magazine.blogspot.com

Und wieder betätigt sich Pure Legend Records als Wiederentdecker von „Alt“ Musikern. Die Band CRIMSON CULT ging 2008 aus den Überresten der aufgelösten STYGMA IV/STIGMATA/BIG HEAT hervor. Das Debüt „Crimson Cult“ wurde 2009 veröffentlicht und wirbelte einiges an Staub auf. Nun geben die Jungs ihr Labeldebüt bei Pure Legend Records mit dem neuen Album „Tales of Doom“. Dieses schwermütige und düstere Werk erzählt von menschlichen Schicksalen und Abgründen. Stilistisch könnte man CRIMSON CULT mit SAVATAGE vergleichen, die ja immer eine ähnlich dichte Atmosphäre bei ihren Songs hatten.

Die Jungs das sind im übrigen Günter Maier (Gitarre), Alexander Hilzensauer (Bass., Walter Stüfer (Gesang) und Peter „BEDA“ Bachmayer (Schlagzeug).
Viel mehr gibt es auch nicht über die Jungs zu berichten, man hielt sich bislang eher im Hintergrund, mal schauen ob man mit dem neuen Werk endgültig ins Rampenlicht treten kann.

Eröffnet wird mit „State of Fear“ welches sich gleich mächtig in den Gehirngängen festsetzt. Eine brachiale Eröffnung, die aber im Chorus schön melodisch daher kommt und nebenbei aber auch nicht notwendige Heavyness vermissen lässt.

Das folgende „Behind the Curtain“ schlägt in dieselbe Kerbe. Heavy aber immer schön songdienlich musiziert man sich bis zum wieder starken Chorus. Hervorheben muss man hier die unterschiedlichen Gesangsstile von Fronter Walter. Der Mann hat absolut was drauf!

Recht interessant kommt „Coshinja“ daher. Eine schwere, fast schon doomige, Nummer die wieder durch ihren starken Gesang und den interessanten Melodiebögen auffällt. Der Chorus ist hier ebenfalls absolut gelungen.

Das anschließende „The long way home“ ist ein wenig melancholischer gehalten, steht der Eingängigkeit und der Stärke der Vorgänger aber in nichts nach. Eine packende Nummer, die einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf geht. Hier zeigen CRIMSON CULT was sie drauf haben!

Dies trifft ebenfalls auf das balladenhafte „On the Edge“ zu, welches ebenfalls ein trauriges Thema behandelt und durch sein Gefühl und seine Atmosphäre einfach heraussticht.

Im letzten Drittel der Scheibe hat man mit „Crimson Empire“ ebenfalls einen Volltreffer mit an Bord, welcher durch seine Atmosphäre und durch den genialen Chorus heraussticht.
Perfekt abgeschlossen wird die Platte dann durch das Instrumental „Inquisition“.

Anspieltipps:
CRIMSON CULT zaubern uns hier ein Lächeln ins Gesicht. Dafür verantwortlich sind auf jeden Fall die Tracks „State of Fear“, „Behind the curtain“, „The long way home“, „On the Edge“ und „Crimson Empire“.

Fazit :
Mit ihrem Labeldebüt „Tales of Doom“ rennen die Jungs von CRIMSON CULT bei mir wirklich offene Türen ein. Der Mix zwischen Heavyness und Melodischem ist hier recht gut gelungen.
Schnelle, kraftvolle Songs wechseln sich ab mit ruhigen Stücken, man bleibt jederzeit songdienlich und gut mitsingbar sind die Dinger auch noch.
Was soll ich sagen? Mit ihrem neuen Werk haben mich die Jungs von CRIMSON CULT auf jeden Fall überrascht! So stark hatte ich sie nicht auf der Rechnung, von mir gibt es auf jeden Fall eine dicke Kaufempfehlung für diese geile Scheibe.

WERTUNG:
9/10

www.xxl-rock.com

Hui - Da geht es aber sofort recht heftig zur Sache: Ohne großes Geschnörkel startet „Tales of doom" mit dem rasanten Opener „State of Fear", einem ausgezeichneten Stück Musik. US-Power Metal der reinsten Form!

Wer´s nicht wusste: Crimson Cult sind 2008 aus der Asche von Stigmata/ Stigma IV geboren worden, also keine Ami-Band, wie man vielleicht meinen könnte, sondern sie kommt aus dem lieblichen Salzburg.

Ein wirklich tolles Album haben unsere Nachbarn da eingespielt! Power Metal vom Allerfeinsten, meistens flott gespielt mit mitreißenden Melodien und Refrains (z.B. bei „Behind the curtain" - wunderbar!). Aber es geht auch episch mit einem Hauch von Bombast wie im 4. Track „Choshinja" (einem meiner Favoriten auf dem Album!!), hier werden auch vermehrt Keyboards verwendet. Trotzdem wird es niemals zu wenig „heavy" oder zu soft, bzw. kitschig - keine Chance! Crimson Cult wissen genau, was sie wollen und wie sie dies auch umzusetzen haben!

Ein weiterer Höhepunkt der Scheibe ist das über 9 Minuten lange „The long way home" bei dessen gesprochenem Outro es einem kalt den Rücken herunterläuft. Der nachfolgende Song „Warrior son" erinnert dagegen derart an Savatage, dass man fast die CD kontrollieren will. Ebenfalls ein unglaublich guter Song!! Die Kollegen haben ein tolles Gespür für beeindruckende Musik, die einen fesselt und den Hörer für eine knappe Stunde mitnimmt in eine andere Welt!

Ebenfalls umwerfend ist die Quasi-Ballade „On the edge" (auch das muss sein - gute Balladen kann nicht nur Freund Axel Rudi Pell!!) Man kann eigentlich kaum ein Lied besonders hervorheben, da das Niveau durchgehend gleich hoch ist und die Musiker ihre Instrumente meisterlich beherrschen! Sind ja auch schon einige Jahre musikalisch unterwegs!

So gut wie Crimson Cult waren „Stigmata/Stigma IV" zu keiner Zeit!!! Auf „Tales of doom" gibt es keine Ausfälle, keinen schlechten Song, die Produktion ist astrein. Was will man mehr?

Christian Hemmer

powerofmetal.dk

Crimson Cult is an Austrian band that has existed partly for several years under the names Stygma IV/Stigmata/Big Heat. Three years ago their debut was launched and I was very enthusiastic about that album. At that time I was very impressed by the combination of good vocals, doomy Black Sabbath sounding riffs in Judas Priest tempos.

I had high expectations for this their second album. Can they impress me once again and top their debut? They didn't change their style a lot, but one thing strikes me and that is the excellent guitar solos. Besides that the riffs are again very effective and the vocals of Walter Stüfer are of great quality.

After the first spin I was a little disappointed, but after listening to this record a few times more, I have to admit that it has at least the same musical quality as their debut. Sometimes the tempo is turned up, but on several songs they slow it down a bit too. "Choshinja" for example is a kind of doomy sounding ballad in which Walter's at times somewhat dramatic vocals shines. The longest track "The Long Way Home" has a kind of Pink Floyd sounding part and "Warrior Son" sounds like a heavy Dio track. The album ends with "The Inquisition", one of the better instrumental tracks I have listened to lately, what a beautiful guitar solos.

Everyone into dark and doomy sounding (power) metal has to listen at least once to this musical combination of Sabbath, Dio, Savatage and Judas Priest.

metalunderground.at

GEWINNER, GEWINNER, GEWINNER!!!!!

Österreich haben hiermit (nach STYGMA IV, STIGMATA, BIG HEAT & FLOOD OF AGES) einen wahren Verteidiger des Metals am Start. Europäischer Metal mit amerikanischen Anleihen und progressiven Tendenzen, gutem Songwriting und einer druckvollen Produktion, die mich Vergleiche mit den früheren SAVATAGE ziehen lassen, wohl aber mit Blick auf das „Heute“. Zum Vorgängeralbum ist die Weiterentwicklung vom ersten bis zum letzten Ton zu hören.

„State Of Fear“ ist ein Opener, wie er gar nicht hätte besser gewählt werden können; Tempo, Melodie und einige ruhigere Parts machen Lust auf mehr und man wird auch nicht von der nächsten Nummer „Behind The Curtain“ enttäuscht, die eher im Mid-Tempo Bereich anzusiedeln ist. Weiter rockt´ s mit „Institution Christ“, das wie der vorige Song auch mit einigen gänsehauttreibenden Sprach/Flüster-Gesangparts und dicken Riffs durch die Boxen knallt. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Song Nr. 4 „Choshinja“ (der von der Strophe her eher gemäßigt beginnt), auf Gigs die Zuschauer/Zuhörer verleitet, den Titel mitzubrüllen.

„The Long Way Home“ (eine 9 Minuten Nummer) lädt einfach zum Zuhören ein; Der Gesang und die sehr gut harmonierenden Musiker packen einen am Kragen und wollen nicht mehr loslassen! Diese tiefgängige Mischung aus balladesken und fetten Metal Parts hätten tatsächlich auch aus der Feder von J.Oliva, bzw. Hr. DeGarmo stammen können, und das schreibt man mal nicht so eben auf ´nem Bierkasten im Probebraum! Cha Peau!

Nach diesem musikalischen Highlight haben es die folgenden Songs bei mir echt schwer, denn am liebsten mag ich zurück skippen, aber dann hätte ich die ins Ohr stampfende Perle „Warrior Son“ und die sehr schöne und leicht verträumte Ballade “On The Edge“ verpasst, welche in den wilden 80ern auf den METAL BALLADS Samplern verewigt worden wäre.

„Second Life“ reißt einen wieder aus der Schmusephase und bläst einem wieder mit der Double Bass aus dem eben noch gebauten verträumten Luftschlössern um zu zeigen: Wir können METAL, bis zum Ende!!!

Kopfabreisser, Mid-Tempo, episch, balladesk! Und das war längstens nicht alles was CRIMSON CULT zu bieten haben; Eine knapp 5 minütige Progressive-Nummer („Crimson Empire“) zeigt uns, wie abwechslungsreich die Band ihr Handwerk versteht, ohne sich dabei im instrumentalen Universum zu verlieren. Es gelingt Ihnen, instrumentale Passagen abwechslungsreich mit den Gesangspassagen zu verbinden, ohne auch nur eine Sekunde zu langweilen. Wieder einmal muss ich den Hut ziehen.

Und leider sind wir schon am Ende des Albums, auf dem durch ein einleitendes spanisches Gitarrenspiel die progressive „Inquisition“ eingeleitet wird. 6,5 Minuten dürfen sämtliche Musiker zeigen, dass sie berechtigt den Titel Musiker tragen. DREAM THEATER haben hier sehr leichte Spuren hinterlassen ohne dass irgendetwas wie „schon mal gehört“ klingt.

Ich fühlte mich teilweise um Jahre zurückversetzt, war sehr entzückt und erfreut, dass es doch noch Bands gibt, die sich dermaßen gekonnt mit Ihrer Musik auseinandergesetzt gehaben, dass es mir große Freude war, dasselbe Album gleich nochmal zu hören.

Eine Tour mit JON OLIVA wäre für alle Beteiligten bestimmt nur von Vorteil. Warum ich nur 4,5/5 Punkte vergebe?

Damit noch Luft nach oben bleibt, denn es geht natürlich immer noch ein bisschen besser, aber das hier ist echt ein Stück Musik, das lohnt, sich immer wieder anzuhören.

METALHEADS!!! KAUFEN!!!

Bewertung: 4,5/5

darkscene.at

Es wird (und das sage ich nachdem ich die Scheibe bereits auf und ab höre) das beste österreichische Album, nein vielmehr eines der besten Heavy Metal Alben seit einigen Monaten: Die neue Crimson Cult Scheibe "Tales Of Doom" ist ein Genuss für Metalheads, klingt wie ein Mix aus großartigen Bruce Dickinson Solomomenten und Stigmata.

"Tales Of Doom" erscheint am 23. März und hat 10 astreine Perlen im Gepäck!

Alte Hasen im neuen Gewand verbergen sich hinter Crimson Cult, der 2008 aus der Taufe gehobenen neuen Band der Saitenfraktion der vor einigen Jahren zu Grabe getragenen STYGMA IV/STIGMATA/BIG HEAT, Günter Maier (git.) und Alexander Hilzensauer (bs.). Komplettiert wird das österreichische Quartett von Walter Stüfer am Gesang und Peter Bachmayer am Schlagzeug.

Nachdem das in Windeseile entstandene Debüt Crimson Cult 2009 bereits einige Ohren öffnen und Köpfe verdrehen konnte, geben die vier mit dem von menschlichen Schicksalen und Abgründen erzählenden "Tales Of Doom" ihren Einstand bei Pure Legend Records.

Eine knappe Stunde werfen Crimson Cult ein atmosphärisch dicht gewobenes Netz aus, das in erster Linie durch seine nie nachlassende Intensität besticht, die Namen wie Savatage oder dank des variierenden Stimmgestus zu Beginn von „Warrior Sun“ und inmitten von „Institution Christ“ gar DIO vor dem geistigen Auge erscheinen lässt. Die gehobene Form des Power Metallischen Dramas wird zelebriert, nicht durchlitten, wenn der Hörer jedes Mal, kurz bevor ihn der Sog der Musik verschlingen kann, wieder aufgerichtet und mit kräftigen, nicht immer sanften Schüben zurück ins Leben befördert wird – und wenn es das „Second Life“ ist.

Neben dem abwechslungsreichen Songwriting von Mastermind Günter Maier und der begeisternden Leistung von Walter Stüfer am Mikrofon ist besonders das anspruchsvolle Drumming von Peter Bachmayer zu loben, der ein tolles Gespür für die Balance zwischen Songdienlichkeit und eigenem Auftrumpfen beweist.

Jetzt kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Mischung aus Auf-den-Tisch-hauen, Emotionen und Qualität von "Tales Of Doom" zahlreiche neue Anhänger für das "Crimson Empire" rekrutiert.

metalzone-sfa.com

Als anno 2008 aus den Überresten von STYGMA IV, STIGMATA und BIG HEAT die Band CRIMSON CULT hervorging, konnte wohl noch keiner wirklich sagen, wohin die Reise gehen wird. Mit dem Debüt „CRIMSON CULT“ 2009 war dann aber schlussendlich klar, was CRIMSON CULT bieten werden. Lupenreinen Heavy Metal, amerikanischer Prägung und ohne jeglicher Verleumdung der europäischen Herkunft. Allerdings wohl wenig Verwunderlich, wenn man bedenkt, dass Günter Maier (Gitarre & Keys) dort das Songzepter schwingt. Komplettiert wird CRIMSON CULT durch den Tieftöner Alexander Hilzensauer, Peter „BEDA“ Bachmayer und für die charismatischen Vocals zeigt sich dann Walter Stüfer verantwortlich.

Und nun liegt also das neue Release „TALES OF DOOM“ aus dem Hause PURE LEGEND RECORDS hier auf meinem Schreibtisch und will sicher einer entsprechenden Rezension erfreuen. Voller Erwartung lege ich die Silberscheibe in das passende Abspielgerät und betätige die Play-Taste.

Ich sitze noch nicht mal, und schon geht’s los. Kein Intro, kein Vorgeplänkel, nein sofort rein in den Opener „State of Fear“. Man kommt sich vor, als hätte man ne Savatage-CD eingelegt. Also, Stopp gedrück, CD wieder raus, und nach der Vergewisserung doch die richtige Scheibe engelegt zu haben, höre ich mir „State of Fear“ nochmal an. Ein großartiger Opener, den man besser nicht hätte auswählen können. Geschwindigkeit, Ruhephasen und eine nahezu perfekte Melodieführung.

„Behind the Curtain“ eröffnet dann mit einem kleinen Bassvorspiel und einem gesprochenen Text. Von der Geschwindigkeit ist „Behind the Curtain“ eher im Midtempo-Bereich angesiedelt und der Refrain lässt den Hörer dann schön im 80er Jahre Metal schweben, ohne die Moderne je aus dem Auge zu verlieren.

Track Nr. 3 hört dann auf den Titel „Instituition Christ“. Textlich müsste eher ein Black Metal-Gewitter aufziehen, allerdings passt die Songstruktur ganz hervorragend und der Song strotzt nur so vor Eigenständigkeit. Erfolg auf ganzer Linie.

Bei „Coshinja“ wählte man dann zur Abwechselung einen balladesken Einstieg. In dem Stück Musik wird dann auch mehr mit den Keyboards gearbeitet. Die Strophe wird dann mit einem Sprachmantel umwickelt um mehr Platz zu haben für eine deftige Bridge und einen schön saftigen Chorus. Und auch hier bleibt einem schon fast nichts mehr anderes übrig, als mal wieder das Songwriting zu loben. Abwechselung ist hier garantiert.

Jetzt muss ich mir Zeit nehmen, denn „The long way home“ vereinnahmt mal eben etwas mehr als 9 Minuten Spielzeit für sich. Ich bin prinzipiell nicht der Freund von so langen Songs, wenn dieser aber gut gemacht ist, dann hält man das auch mal locker durch und erfreut sich solcher epochalen Musikstücke. Das schöne an Überlängentracks ist ja, das man mit jedem weiteren Durchlauf immer wieder etwas neues in dem Song entdeckt. Und bei CRIMSON CULTs „The long way home“ dürfte das definitiv der Fall sein. Die Mischung aus Ballade und zünftigem Heavy Metal ist durchaus gelungen. Das Ende lässt mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Es löst etwas ganz speziell persönliches in mir aus. Diese persönliche Note unterstelle ich jetzt auch mal bewusst der Band, denn solche Zeilen schreibt man nicht einfach so – das hat Tiefgang und Hintergründe.

Nach einer kurzen Zeit der Besinnung kommt dann „Warrior Son“ daher. Da gibt es wieder so ein Savatage-aha Erlebnis, in Gänze kann der Song aber leider nicht ganz an den vorherigen mithalten und fällt etwas ab.

Lagerfeuerromantik wird dann bei „On the Edge“ im Einstieg versprüht. Das ist dann wohl auch die langersehnte Ballade, die man auf jedem Power Metal-Album präsentiert bekommt. Etwas nachdenklich und zum Teil verträumt wird hier in die Saiten gegriffen und man findet in dem schönen Gitarrensolo seinen Höhepunkt.

Gaspedal ist dann wieder bei „Second Life“ angesagt. Hier wird der Faden von „State of Fear“ gänzlich aufgegriffen und man taucht wieder ein in die perfekte Mischung aus 80er Metal und modernem Power Metal. Sänger Walter Stüfer holt alles raus und liefert sich im letzten Teil des Songs ein packendes Duell mit dem Gitarrenspiel von Günter Maier. Welches zu meiner Enttäuschung klar zu Gunsten des Axtschwingers ausgeht. Aber wer will es verdenken, das Plektrum hat anscheinend den längeren Atem gehabt.

Wer jetzt geglaubt hat, das geht so weiter, den muss man leider enttäuschen. CRIMSON CULT haben bei weitem noch nicht alle Pfeile aus dem Köcher gezogen und abgefeuert. Denn jetzt wird es progressiv. Die Strophe von „Crimson Empire“ kommt in diesem Gewand daher und bildet den grandiosen Konsens zum Refrain, der wieder mit fantastischer Melodieführung aufwarten kann. Der seichte Einstieg ins Gitarrensolo wirkt dann auch schon wieder anmutig und geschmeidig und gipfelt zum Ende im Refrain.

Zum Abschluß dieses Album werde ich dann doch in den ersten 14 Sekunden etwas verschreckt. Spanische Konzertgitarre getragen von Keyboards leiten „The Inquisition“ ein. Hier durfte sich jeder Instrumentalist aus dem Hause CRIMSON CULT dann ordentlich austoben und präsentiert sein können. Ein schönes Instrumental das mir, ob der musikalischen Grundidee, den einen oder anderen Schmunzler (nur im positiven Sinne) abringt. Hier kommt noch mal Spaß auf und lässt den Fuß mitwippen. Leider wird es zum Ende etwas langatmig und für meinen Geschmack mit 6:30 Minuten zu aufgeblasen. Die Scheibe wird dann nach fast einer Stunde mit Feuer und Glockenschlagen beendet.

Dieses Album ist durch und durch schlüssig. Die Produktion ist einwandfrei, druckvoll und schmiegt sich prima den Ohren an. Die Instrumente werden von einem wahrhaft angenehmen, warmen und individuellen Drumteppich untermalt. Die Songs, die hier verarbeitet worden sind bieten immer und in fast jeder Sekunde Eigenständigkeit. Jedem Power Metal-Anhänger sei dieses Werk wärmstens ans Herz gelegt. Und diejenigen, die schon das Debüt von CRIMSON CULT im Schrank haben, werden von TALES OF DOOM definitiv nicht enttäuscht sein und somit sehe ich mich noch dazu aufgerufen, ein paar Punkte für diese Scheibe zu vergeben. 8,5 Punkte gibt’s von mir für diese äußerst gute Scheibe. Eigentlich darf man nicht großartig was abziehen, weil es eben nicht großartig etwas zu bemängeln gibt. Allerdings ist die richtige Songbombe, der ultimative Überhit, der Song der sich auf jedem Konzert inbrünstig mitsingen lässt leider nicht dabei. Das ist dann aber auch schon alles, was es abzuziehen gibt.

Punkte: 8,5/10

spritsian.blogspot.com

Crimson Cult are an Austrian band.

They released their debut-album "Crimson Cult" in 2009, and they are about to release their second album "Tales of doom" in March.

"Tales of Doom" is a progressive metal album, really atmospheric and dramatic, without getting very far from classic power metal. You will hear great melodic solos, some choir-singing along with powerfull riffs. The keyboards on many songs make the atmoshere even darker. The sofisticate overall effective gets completed by Walter Stuffer's vocals who has a dynamic melodic voice. There are many songs that make you want to sing along the catchy chorus (Warrior son, Behind the curtain), which is one of the biggest strengths of the band. There's even a great 10 minute song (The long way home) and a nice ballad (On the edge). The album closes with the instrumental progressive masterpiece "Inquisition". My personal favourite would be the fast-tempo "Second Life".

They sometimes remind of Savatage, or Queensryche but with a lot more modern elements.

metalfields.wordpress.com

We are many out there who love Savatage, but unhopefully this band has not gained yet the total respect it deserves. The fact that there are bands which step on the main base of the Americans and create a personal music gives an extra pleasant side in the unfair years. Crimson Cult from Austria is the band that has a big image of Savatage over its head and goes forward with an inspiration that unfortunately not many people will follow.

When you say that you have a band that states in the central Europe, right next to Germany and your style is power metal, many people will think and say a lot, but no one will be right. Crimson Cult do something different, without be the guys of something new, they will not re – reveal the fire, but their bridge uniting the ideas of the American metal way with the fast clues of Europe and yes they carry a of the Savatage spirit. To be honest the material of “Tales Of Doom” needs a lot of listening, so to understand if you with it or not, if you like it more or less. It has difficulties that those who have learnt to be liked in simple things will turn it down and this goes to the longest song of the album “The Long Way Home”. I believe that this song should be at the end of the album and this because lasts 9 minutes and has some alternations that are not similar to other songs. Declaring the things all the songs have few common parts and this is the best part.

Without doubt the beginning is the fastest and the toughest part in the album, three songs, “State Of Fear”, “Behind The Curtain” and “Institution Christ” that contain power, speed, hidden melody and a haunted atmosphere. The last clue of the haunted atmosphere I could say that is the basic component of the album and a clue derived from the theatrical period of Savatage. I would really appreciate it if there were more bands doing this. Be careful by this part it does not mean that Crimson Cult are clones or imitators of Savatage, but it seems that they love that band and they just want to share one piece of their spirit, something logical and always understandable.

Another thing that this material reminds me of Savatage is the vocals of Walter Stuefer, somewhere this guy is able to scream so strong that the ruins will be damaged more, but in other moments he seems somehow slow and too gentle for the needs of the songs. I think that he should be stronger and able to keep his voice high, to adopt a wilder and a theatrical character that will give to the music a tone able to shake anyone’s mind. On the other hand the guitar player and main brain of the songs named Schwammerl plays as hard as he can.

When it is time for the solo he is melodic, catastrophic (on a good meaning) and erupted, he reaches the limits and he knows when he has to stop before being exaggerated. The perfect example of all the above are all the songs, but most of all the instrumental one “The Inquisition”. From its beginning till its end the guitar is your temporary company. Enjoy it!

Difficult period for difficult albums. I think that “Tales Of Doom” is the result that the band wanted and this counts more than everything I have written. Sometimes we think we are judges and this is wrong. The only judge is time and time will show how much the people will admire this album and how many of us will follow the band.

Points: 7/10

scumfeastmetal666.blogspot.com

There's a horror / satanism movie from 1968 called The Crimson Cult. It was also called Curse of the Crimson Altar and starred Boris Karloff, Christopher Lee plus the incredible Barbara Steele. Yes I'm a huge fan of hers. Unfortunately this Austrian band is not influenced by that movie as far as I can hear. Although this band has a lot going for it that makes for a decent metal listen. The band has got the title right for the most part. CRIMSON CULT meld progressive power metal, yes there's keyboards, with basic doom. Walter Stuefer has a powerful voice invoking comparisons between Dio and Messiah Marcolin. Guitarist (and also keyboardist) Gunter Maier is the virtuoso as he pairs down-tuned riffs with piercing solos that fire out and into your skull like laser beams. Gunter has that classic metal touch part Yngwie part Blackmore. You can't go wrong with that.

Tales of Doom is this band's second full length. Their first one, a self titled release, came out in 2009. I have no idea how that one was but I'd say this is pretty good. I don't know how they pull these songs off in concert without a live keyboardist and peddles or background taped music doesn't cut it in my not so humble view. As far as their music highlights go this release opens fairly well. "State of Fear" is an all out rocker, very powerful and melodic. This is definitely a kick back to the 80s. Later on the release "Second Life" is almost a fast tempo reprise of the opener. On "Behind the Curtain" is where we immediately get that doom feel thanks to Gunter's mammoth riffs. He pulls the same magic on "Choshinja". The Dio factor kicks in strongly on the nine minute "The Long Way Home as well as the doom laden battle hymn "Warrior Son".

Unfortunately not everything is so epic and rocking on Tales of Doom. My disdain for ballads was resurrected when the band brought out "On the Edge". Impressive soloing by Gunter still couldn't change my mind. The same went for "Crimson Empire" and "Institution Christ" which wasn't bad just out of place. The closer "The Inquisition" is an Yngwie inspired instrumental which would fit nicely in their live set prior to their closing number of course. The CRIMSON CULT are the kind of band that gets that miserable middle slot of a gig. They do grab your attention enough to stand there in awe for most of the time which ain't a bad thing either.

RATING: 4/5

therocktologist.com

It’s an unexpected start with words coming like a machine gun on a melodic musical back drop. There’s a lot of atmosphere and more importantly interest although the opener, “State Of Fear”, doesn’t particularly develop that much going instead for something much straighter.

Unfortunately there is a slight emptiness to the overall sound but they battle through it quite well. The songs that come mix up the patterns well with off beat sections to the start of “Behind The Curtain” through to something cranked up in “Institution Christ” that could easily be a Dio song.

And so it continues with space for a mini epic in “Choshinja” and then just song after song of genuine variety. There’s quite a lot of mood and melancholy tucked away and more than enough music to put anyone back in their place.

In short there is a lot to like and all this needs is a little bit of a makeover in the actual mix. It’s a shame to present a fine array of genuinely varied songs and then have them let down by a slightly shallow feeling production.

Seeing past that this is still worth shouting about.

18/20

lordsofmetal.nl

Melodic dark metal including keyboards. That is what you get with Crimson Cult. Influences are coming from Black Sabbath, for sure, the darkness and their heavy sound combined with the perfect voice of Walter Stuefer, which reminds me of Sabbath at the time of Tony Martin and Ronny James Dio which can be heard back in ‘Warrior Sun' and 'Christian Institution'. The majestic ‘Choshinja' is perhaps the best example. But understand me well, these guys are certainly not experts in copying Iommi and his friends. For example you can hear their fast approach in 'Second Life' or a semi-balled in the form of 'On The Edge'. The long epic 'The Long Way Home' is a superb track with a very sensitive Pink Floyd-like part in the middle. It took a while but finally I have received a great album to review, I needed it that is for sure. But this band has everything, a lovely sound, perfect voice, super-production the only downside is the somewhat strange album cover. That could have been better. A super album check it out.

Rating: 83/100

community2.metalreview.com

Where the flip have these guys been all my life? Everything about this record screamed doom upon first glance, but Tales of Doom shares more in common with the modern releases of traditional/power metal bands such as Sinister Realm, Blaze Bayley and Jag Panzer than anything else. Sure, there's a few teensy semblances of Forsaken (MLT)-styled epic doom painting the corners, but the core undoubtedly emphasizes an approach that's very reminiscent of something Roy Z might involve himself with, so fans of Bruce Dickinson's solo works should pay particularly close attention to Tales of Doom's pending release date.

Did I mention that yet? This album doesn't officially drop for another month. But I'm telling you, it'll be worth the short wait if any of the above-mentioned bands cranks your engine. Guitarist/keyboardist Günter Maier is a straight-up shredder, and vocalist Walter Stuefer comes from the Ronnie James school of gravely howlers, so those who normally shy away from the genre for fear of tip-toeing through the tulips with lute in tow -- you're safe here.

Honestly, there's not a lot I can find to complain about on Tales of Doom. The sole ballad ("On the Edge") is a little less compelling than the rest of the material, but even that tune throws down a sweet little lead. Definitely the sort of record you can head back to time and time again when you've got a hankering for true power metal with superior song-crafting. I guess my next step will involve tracking down the band's debut. Hell yes, Crimson Cult. Hell. Yes.

allover-ffm-rock.de

Alte Hasen im neuen Gewand verbergen sich hinter CRIMSON CULT, der 2008 aus der Taufe gehobenen neuen Band der Saitenfraktion der vor einigen Jahren zu Grabe getragenen STYGMA IV/STIGMATA/BIG HEAT, Günter Maier (git.) und Alexander Hilzensauer (bs.). Komplettiert wird das österreichische Quartett von Walter Stuefer am Gesang und Peter „BEDA“ Bachmayer am Schlagzeug.

Nachdem das in Windeseile entstandene Debüt „Crimson Cult“ 2009 bereits einige Ohren öffnen und Köpfe verdrehen konnte, geben die vier mit dem von menschlichen Schicksalen und Abgründen erzählenden „Tales Of Doom“ ihren Einstand bei Pure Legend Records.

Eine knappe Stunde werfen CRIMSON CULT ein atmosphärisch dicht gewobenes Netz aus, das in erster Linie durch seine nie nachlassende Intensität besticht, die Namen wie SAVATAGE oder dank des variierenden Stimmgestus zu Beginn von „Warrior Son“ und inmitten von „Institution Christ“ gar DIO vor dem geistigen Auge erscheinen lässt. Die gehobene Form des Power Metallischen Dramas wird zelebriert, nicht durchlitten, wenn der Hörer jedes Mal, kurz bevor ihn der Sog der Musik verschlingen kann, wieder aufgerichtet und mit kräftigen, nicht immer sanften Schüben zurück ins Leben befördert wird – und wenn es das „Second Life“ ist.

Neben dem abwechslungsreichen Songwriting von Mastermind Günter Maier und der begeisternden Leistung von Walter Stuefer am Mikrofon ist besonders das anspruchsvolle Drumming von Peter Bachmayer zu loben, der ein tolles Gespür für die Balance zwischen Songdienlichkeit und eigenem Auftrumpfen beweist.

Jetzt kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Mischung aus Auf-den-Tisch-hauen, Emotionen und Qualität von „Tales Of Doom“ zahlreiche neue Anhänger für das „Crimson Empire“ rekrutiert.

Dieses Album ist HEAVY METAL in seiner reinsten Form!!!

jorzine.com

CRIMSON CULT are an Austrian band, that has existed partly for several years under the names STYGMA IV/STIGMATA/BIG HEAT.

In 2008, Günter Maier (guitars) and Alexander Hilzensauer (bass) have formed the new band and have added the new members Walter Stuefer (vocals) and Peter “Beda” Bachmayer (drums).

In 2009 they released their debut-album “Crimson Cult”, which got them a lot of fans.

Now they will release their new album “Tales of Doom” on the label Pure Legends Records. This album has one hours’ worth of atmospherically intense music, which will let you think of SAVATAGE, or maybe even DIO (on “Warrior Son” and “Institution Christ”). They celebrate a sophisticated form of Power Metal-drama, which will not leave its listeners untouched.

Mastermind Günter Maier composed these very diverse songs, which are brought to life by Walter Stuefer’s excellent voice. But we should not forget Peter Bachmayers’ formidable drumming, his sense for balance between supporting and going strong. Now it can only be a matter of time, until this excellent new album will get CRIMSON CULT lots of new fans.

It´s pure Heavy Metal!!!

medazzarock.ch

Die Band stieg im Jahre 2008 aus der Asche von STYGMA IV/STIGMATA/BIG HEAT hervor. Die Österreicher bieten abwechslungsreiches und qualitativ gutes Songwriting. Thematisch werden menschliche Schicksale und Abgründe verarbeitet. Die Musiker verstehen das harte Metal Element mit Emotionen und Gefühlen zu verbinden. Walter Stüfer am Gesang hat eine kraftvolle, Melodie starke und variable Stimme zu bieten. Jeder einzelne der Mucker versteht sein Instrument zu gebrauchen und ins Gesamte einzubringen. „Crimson Cult“ malen die Songs mit reichlich Farbe aus, auch wenn die Themen meist nicht als froh zu werten sind. Hin und wieder blinzeln IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST oder auch SAVATAGE durch. Als Anspieltipps würde ich Track 5 „The Long Way Home“, welcher über 9 Minuten Spielzeit zu bieten hat, und auch „Warrior Son“ an 6. Stelle herauspicken. In den beiden Songs fahren sie ihre Fähigkeiten voll aus. Das Album ist gute und eingängige Handwerkskunst aus unserem Nachbarland. Fans von Melodie starkem Heavy Metal sollten sich dieses Album reinziehen. 9 Punkte. (André)

metalmark.blogspot.com

Austrian band Crimson Cult were assembled piece by piece in 2008 by ex-Stygma IV members Günter Maier ( keyboards and guitars) and Alexander Hilzensauer (bass). Adding two top notch new members in Walter Stüfer (vocals) and Peter “Beda” Bachmayer (drums) the pair looked to carry on the power metal style of Stygma IV. Between then and now the band released a 5 track demo and their s/t debut. Now while Stygma was more or less pure power metal in nature the new creature created by Maier and company contains traces of traditional metal, doom, speed metal and progressive/melodic metal. The doom metal in fact gives Crimson Cult a rather old-school evil vibe reflecting images of both Dio and Candlemass in the process. While the vocals of Walter Stuefer do tend to remind one of Savatage groups like Nevermore, Jag Panzer, later day Black Sabbath, the aforementioned Dio/Candlemass, Metal Church and Tyrant all come to mind throughout "Tales Of Doom". While the whole group is simply a well-oiled and technically sound machine special mention must be made of guitarist/founding member Günter Maier. His skills are something to behold as he brings neo-classical leanings to the mix and has mastered both his ax and keyboard. His early power metal roots shine through like a bright light in a dark room and when he lets things out of the bag if you will that is when Crimson Cult really stand out. His style is almost lost on today's generation who might have the technical skills but lack the wizardly of his hands. With ten tracks to display their take on the genre Crimson Cult make a pretty convincing case that excellent power metal (with some great added on bells and whistles) can come out of nowhere and lay claim to be top dogs. Austria must be proud of these four guys.

ancientspirit.de

Endlich haben CRIMSON CULT wieder einen Deal, seit ihr ehemaliges Label Dockyard 1 die Segel gestrichen hat. Pure Legend Records machten das Rennen und das ist gut so. Sonst wäre uns nämlich eines der Highlights des noch jungen Jahres 2012 durch die Lappen geflutscht. „Tales Of Doom“, das zweite Werk der Österreicher ist härter und auch etwas aggressiver als das Debüt geworden. Die Songs selbst sind atmosphärisch dicht, spitzenmäßig instrumentiert (ich sage nur: Gitarren und Drums) und dank griffiger Refrains auch verdammt eingängig. Vor allem Sänger Walter Stuefer konnte sich nochmals gehörig steigern und liefert hier eine Ausnahmeleistung ab, die sich gewaschen hat. Da spielt es keine Rolle ob die Band schnell abgeht, fett groovt oder balladesk die Register zieht. Leider verstehe ich nicht, dass gerade die beiden „schwächeren“ Tracks des Albums („State Of Fear“, “ Behind The Curtain“) am Anfang stehen. Die sind immer noch „gut“, keine Frage, aber erst ab dem 3. Song „Institution Christ” entfaltet “Tales Of Doom” seine wahre Magie. Es folgt Knaller über Knaller, Stücke wie „Coshinja“ oder der Longtracker “The Long Way Home“ und das packende „On The Edge“ möchte ich noch gesondert nennen, da es einfach zum Besten und Mitreißendsten gehört, was die Band um Mastermind Günter Maier je geschaffen hat, einschließlich STYGMA IV bzw. STIGMATA.

Ralf, 11 Punkte

dangerdog.com

Here's my first experience with Austria's Crimson Cult, and their sophomore effort, Tales of Doom.
For traditional melodic, heavy and power metal, it's been a good listen. The band, specifically with Gunter Maier (guitars) and Alexander Hilzensauer (bass), has existed in many forms, with Crimson Cult the latest inception.

Forget the album title,Tales of Doom, as this is not doom metal. Rather think Iron Maiden meets Savatage with, maybe, a spice of Blind Guardian. Basically, this is classic heavy and power metal, with the heaviness wrapped in serious and fluid melody. The Long Way Home may echo the aforementioned Iron Maiden.
Warrior Son conjures the spirit of Dio, without copying it.

While some songs, like the State of Fear, linger with something between the conventional and predictable, this album delivers the great and classic metal we remember, know, and love. Behind the Curtain, the short and rocking, Second Life, Behind the Curtain, and the aforementioned The Long Way Home are representative.
For both the epic and heavy, Choshinja astounds. Even the anti-religious Institution Christ has merit.
The album closes with an astounding instrumental, The Inquisition, which features, among the other members, the bass work of Alexander Hilzensauer.

Conclusion: Crimson Cult's Tales of Doom is vital, satisfying, and entertaining classic melodic heavy metal. Very recommended.

fm5.at

Crimson Cult, die Formation der beiden Ex-Stygma IV-Mitglieder Günter Maier und Alex Hilzensauer, stellt mit Tales of Doom ihr zweites Album vor und dieses vermag abermals vollends zu überzeugen.

Crimson Cult aus Salzburg formierten sich im Jahre 2008, die einzelnen Mitglieder sind aber schon seit Jahrzehnten mehr oder weniger erfolgreich in diversen Bands zugange. Allen voran Bandleader Günther Maier (Guitar), der schon Anfang der 80er Jahre mit der Kombo U8 reüssierte. Später gründete er gemeinsam mit dem heutigen Crimson Cult-Bassisten Alex Hilzensauer die Band Muddy Crutch, die sich später in Big Heat umbenannte, um anno 1995 mit dem neuen Sänger Richtie Krenmaier (Ex-Surrender) das viel gelobte Album Grand Omnious Dreams einzuspielen.

Da ihnen der alte Namen nicht mehr sonderlich passend erschien, nannte sich die Band fortan Stigmata, jedoch war die Gruppe in den Folgejahren mehrmals wegen Namensrechtsstreitigkeiten gezwungen den Bandnamen geringfügig abzuändern (Stigmata IV, Stygma IV). Nichtsdestotrotz begeisterte die Band mit ihrem kraftvollen wie anspruchsvollen Power Metal Fans und Fachpresse gleichermaßen und tourte mit Größen wie Stratovarius oder Virgin Steele durch Europa, der große Durchbruch blieb der Salzburger Band aber dennoch leider versagt, so dass sich die Band gegen Ende des Jahre 2005 auflöste. Nach einem kurzen Intermezzo mit der Kombo Flood of Ages hob Maier Crimson Cult aus der Taufe, Tales of Doom stellt bereits das zweite Album der vierköpfigen Formation aus Salzburg dar.

Prinzipiell gilt: Wer an den Alben von Stygma IV Gefallen findet, dem wird auch dieses Werk ganz bestimmt zusagen, da Crimson Cult doch ein ähnliches Soundspektrum abdecken, d.h. klassischer Heavy/Power Metal, der auch mal mit tonnenschwere Riffs auffährt, mit Einflüssen aus dem Progressive Rock-Genre kombiniert und zu einem wohlklingen Soundkuchen zusammengesetzt wird. Schon der Opener "State of Fear" gibt die Marschrichtung vor: Kantiger, erbarmungslos dahin galoppierender Power Metal, der mit einem hymnischen Chorus aufwartet. Dass Maier ein goldenes Händchen für die Erschaffung von griffigen Melodien hat, hat er schon u.a. bei Stygma IV eindrucksvoll unter Beweis gestellt, und von diesem wunderbaren Talent des Masterminds der Band profitieren natürlich auch die Songs auf vorliegendem Album.

Man darf sich hier keineswegs vom Albumtitel zu sehr irritieren lassen. Die Platte weist zwar durchaus einen schwermütige Grundstimmung auf, die Lyrics widmen sich dabei auch vermehrt weniger erfreulichen Themen und auch der Gesang klingt bisweilen auch mal durchaus aggressiv, aber dank der erwähnten melodiös-packenden Refrains sowie dem einen oder anderen glanzvollen Solo schafft die Band dennoch den Spagat trotz aller versprühter Bitterkeit nicht zu deprimiert zu klingen, sondern die Songs auch mit eine Vielzahl an positiven Vibes zu bestücken. Im Vergleich zu Stygma IV erscheinen die Songs zum Teil geradliniger gehalten und kommen mehr auf den Punkt; sie bestechen zwar auch durch ihren Variantenreichtum, sind aber beileibe nicht (immer) so komplex aufgebaut wie so mancher Song von Stygma IV. Bei "Long Way Home" haben Crimson Cult eine kleine Hommage an ihre Helden Pink Floyd einbaut, und dass diese Ausnahmekombo sowie auf einem ähnlich hohem Niveau angesiedelte Progressive Rock-Götter der 70er generell auf die Protagonisten von Crimson Cult einen immensen Einfluss ausgeübt, ist schlichtweg unüberhörbar.

Auch dieses Mal verleihen behutsam eingefügte Keyboardpassagen den Stücken einen zusätzlichen Anreiz, und mit "On the Edge" hat die Band auch eine gelungene Ballade am Start. Am Schluss verneigt sich Maier noch vor dem im Jahr 2011 viel zu früh verstorbenen irischen Gitarrenhexer Gary Moore in Form einer Coverversion des Songs "The Inquisition" von dessen Band Colosseum II.

Fazit: Erneut ein bemerkenswertes, hochwertiges Album von Crimson Cult, das zwar nicht ganz an so manche musikalische Sternstunde der Vorgängerband heranreicht, aber dennoch ohne Wenn und Aber deklarierte Fans von progressivem Power Metal wärmstens empfohlen werden kann. Diese Band hat ob ihrer Klasse einfach eine weitaus größere mediale Aufmerksamkeit sowie deutlich mehr Zuspruch durch das Publikum verdient!

 
 
 
 

right